Stipendiatisches-Kolleg: Jiddisch – unser Mamelosch, Stiftung Begegnungsstätte Schloss Gollwitz, 09.-11. Juli 2018

Stipendiatisches-Kolleg: Jiddisch – unser Mamelosch, Stiftung Begegnungsstätte Schloss Gollwitz, 09.-11. Juli 2018

Durch die Shoah ist die jiddische Sprache und Kultur zu großen Teilen zerstört worden. Doch ist die Mameloshen tatsächlich verloren gegangen?
In einem stipendiatischen Kolleg gingen vierzehn ELES-Stipendiat_innen vom 9. – 11. Juli 2018 dieser Frage nach. Bereits nach der Vorstellungsrunde in Gollwitz zeigte sich, dass Jiddisch alle Teilnehmer_innen verband: Bei vielen war Jiddisch eine von Familienmitgliedern gesprochene Sprache, andere lernten die Sprache im Studium.
 
Der ELES-Stipendiat Akiva Weingarten sprach in seinem Vortrag auf Jiddisch und gab einen Einblick in das Leben im ultraorthodoxen Brooklyn. Die Kantorin Jalda Rebling gestaltete den morgendlichen Shacharit und sprach über das Leben ihrer Mutter Lin Jaldati, die berühmte Jiddisch-Sängerin in der DDR, sowie über die „Tage der Jiddischen Kultur“ in Ost-Berlin. Dr. Oren Roman gab während des Kollegs eine Einführung in die Sprachentwicklung von Jiddisch. Die Künstlerin Ella Ponizovsky Bergelson, die auch über ihren Großvater, den Schriftsteller David Bergelson sprach, machte einen Workshop zur Kalligraphie und zeigte, wie Kunst mit Buchstaben entsteht. Zum Abschluss des Kollegs wurde der Film Menashe (USA, 2017) gesehen. Das Kolleg wurde von der ELES-Alumna Margarita Haikin initiiert.

 

 

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