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Stipendiatische Mitgestaltung

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk legt großen Wert auf demokratische Formen stipendiatischer Mitgestaltung. Die Stipendiat*innen sollen ihre Belange und Anregungen einbringen und damit die Entwicklung des Studienwerks aktiv mitgestalten können. Das spielt in der ideellen Förderung eine herausragende Rolle: Sämtliche Stipendiat*innen haben das Recht, Programmvorschläge für das Jahresprogramm einzubringen. Bei den zwei jährlich stattfindenden „stipendiatischen Kollegs“ schlagen die Stipendiat*innen selbst die Inhalte der Kollegs vor. Diese Vorschläge werden anschließend von der ELES-Geschäftsstelle umgesetzt.

Die Stipendiat*innen von ELES sind in acht Regionalgruppen organisiert. Jede Regionalgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen, um gemeinsame akademische und religiöse Veranstaltungen zu planen und durchzuführen.

Die demokratisch gewählten Regionalsprecher*innen bilden zusammen mit den Gesamtsprecher*innen den Stipendiatischen Rat (StiRa), der regelmäßig mit der Geschäftsstelle zusammenkommt und gemeinsam über Anliegen aus der Stipendiat*innenenschaft berät. Der StiRa wählt zudem aus seinen Reihen die Gesamtsprecher*innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Sie sind voll stimmberechtigte Mitglieder des ELES-Beirats sowie des ELES-Programmausschuss und vertreten die Stipendiat*innenschaft auch in der Öffentlichkeit. Der StiRa tagt zweimal im Jahr an wechselnden Orten. Auf Initiative des StiRa wurde 2018 eine für alle Stipendiat*innen verbindliche „Programmpauschale“ entwickelt. Aus den Mitteln dieser Programmpauschale können in Abstimmung mit dem StiRa u. a. stipendiatisch initiierte Veranstaltungen und Formate finanziert werden.

Die Gesamtsprecher*innen der Stipendiat*innenschaft sind derzeit Anna Basina und Ohad Stolarz.

„Das Besondere an ELES ist für mich vor allem die sehr enge Beziehung, die man über die Zeit zu den Mitarbeiter_innen sowie einem großen Teil der Stipendiat_innen des Studienwerks aufbaut. Es ermöglicht mir, regelmäßig aus meinem alltäglichen Umfeld auszubrechen und über den Austausch mit anderen Stipendiat_innen eigene Standpunkte zu hinterfragen sowie neue Ansichten zu gewinnen.“

Max Zellerhoff, Stipendiat der Promovierendenförderung

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