Überblick: Bewerbung um ein Promotionsstipendium

Corona-Krise: Das Online-Bewerbungsverfahren wird wie gewohnt durchgeführt. Die Bwerbungsfristen bleiben unverändert. (Stand: 31. März 2020)

Sie können sich zweimal im Jahr für ein Stipendium in der Promovierendenförderung bewerben. Bewerbungen sind ausschließlich online über das ELES-Bewerbungstool möglich. Vom 1. bis zum 30. April schalten wir das Bewerbungs-Portal für Ihre Bewerbung zur Aufnahme ab dem 1. Oktober frei. Vom 1. bis zum 30. September können Sie sich für die Aufnahme zum 1. April des Folgejahres bewerben.

Nächste Bewerbungsmöglichkeit: Zwischen dem 1. und 30. April 2020 können Sie sich zur Aufnahme am 1. Oktober 2020 bewerben. Unser Online-Bewerbungstool ist ab dem 1. April 2020 freigeschaltet. Bitte registrieren Sie sich dort. Ohne vorherige Registrierung können Sie Ihre Bewerbung online nicht bearbeiten. Die Freischaltung zur Registrierung erfolgt nur an Werktagen. Bitte beachten Sie: Aufgrund der Jüdischen Feiertage kann es bei der Freischaltung zu Einschränkung kommen.

  • Wir fördern fachlich ausgewiesene jüdische Promovierende in allen Themenbereichen und allen Disziplinen (außer Medizin). Nichtjüdische Promovierende können sich mit Forschungsprojekten bewerben, die jüdische Themen zum Inhalt haben.
  • Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland und – bei deutscher Staatsbürgerschaft – in einem EU-Mitgliedsstaat oder in der Schweiz. Die Promotion kann in begründeten Fällen auch an einer außereuropäischen Hochschule gefördert werden.
  • Das Promotionsstipendium fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Bewerbung um Aufnahme in die Promovierendenförderung sollte in der Anfangsphase der Erarbeitung der Dissertation erfolgen.
  • Promotionsstipendien werden für die Regelförderdauer von zwei Jahren vergeben. In begründeten Einzelfällen besteht die Möglichkeit der Verlängerung um zweimal sechs Monate.
  • Wir erwarten Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2.

  • Die Bewerbungsfristen für die Promovierendenförderung sind der 30. April für die Aufnahme zum 1. Oktober desselben Jahres sowie der 30. September für die Aufnahme zum 1. April des Folgejahres.

  • Neben hervorragenden akademischen Leistungen wird von den Stipendiat_innen auch gesellschaftliches Engagement beispielsweise in jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen oder im gesellschaftlichen Umfeld erwartet.
  • Von unseren Stipendiat_innen erwarten wir, dass sie sich regelmäßig mit den Vertrauensdozent_innen austauschen, sich an der ideellen Förderung und den stipendiatischen Strukturen und sich – nach dem Ende der Förderung – aktiv im Alumni-Netzwerk des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks beteiligen.

 

Für die Bewerbung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • ein max. zehnseitiges Exposé zu Ihrem Dissertationsvorhaben
  • ein Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, warum Sie vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk gefördert werden möchten
  • einen kurzen narrativen Lebenslauf (max. 3500 Anschläge)
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • die schriftliche Referenz eines Vertreters oder einer Vertreterin einer jüdischen Institution
  • ein akademisches Gutachten Ihres Dissertationsbetreuenden (bitte das Formular verwenden)

Das akademische Gutachten wird von den Betreuenden direkt per Post oder Email an ELES gesendet:

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e. V.
Postfach 210320
10503 Berlin

oder

Bewerbung-PF@eles-studienwerk.de

Weitere Referenzen können Sie gerne im Bewerbungsportal hochladen.

Hier bewerben

 

Ansprechpartner_innen

Begabtenförderung
Dr. David Kowalski
(030) 3199 8170-31

Begabtenförderung
Dr. Maria Ulatowski
(030) 3199 8170-32

„Ich denke […] natürlich auch an den Namensgeber, Ernst Ludwig Ehrlich, für den es zu Lebzeiten ein Traum war, dass sich innerhalb der jüdischen Gemeinschaft eine Gruppe von jungen Akademikerinnen und Akademikern entwickelt, die für ein vielfältiges, selbstbewusstes, traditionsbewusstes und gleichzeitig pluralistisches, kritisches, offenes und internationales junges Judentum in Deutschland steht.“

Dr. h.c. Charlotte Knobloch, ELES-Schirmherrin und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

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