Überblick: Bewerbung um ein Promotionsstipendium

  • Wir fördern fachlich ausgewiesene jüdische Promovierende in allen Themenbereichen und allen Disziplinen (außer Medizin). Nichtjüdische Promovierende können sich mit Forschungsprojekten bewerben, die jüdische Themen zum Inhalt haben.
  • Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland und – bei deutscher Staatsbürgerschaft – in einem EU-Mitgliedsstaat oder in der Schweiz. Die Promotion kann in begründeten Fällen auch an einer außereuropäischen Hochschule gefördert werden.
  • Die Bewerbung um eine Promovierendenförderung sollte in der Anfangsphase der Erarbeitung der Dissertation erfolgen.
  • Promotionsstipendien werden für die Regelförderdauer von zwei Jahren vergeben. In begründeten Einzelfällen besteht die Möglichkeit der Verlängerung um zweimal sechs Monate.

  • Die Frist für die Bewerbung um die Aufnahme in die Promovierendenförderung ist der 30. April. Die Aufnahme in die Promovierendenförderung erfolgt gegebenenfalls zum 1. Oktober des selben Jahres.

  • Neben hervorragenden akademischen Leistungen wird von den Stipendiat_innen auch gesellschaftliches Engagement beispielsweise in jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen oder im gesellschaftlichen Umfeld erwartet.
  • Von unseren Stipendiat_innen erwarten wir, dass sie sich regelmäßig mit den Vertrauensdozent_innen austauschen, sich an der ideellen Förderung und den stipendiatischen Strukturen und sich – nach dem Ende der Förderung – aktiv im Alumni-Netzwerk des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks beteiligen.

 

Senden Sie uns das Bewerbungsformular bitte ausgefüllt per Post zu. Bitte nutzen Sie die Postfachadresse und verschicken Sie Ihre Bewerbung ausschließlich per Einwurfeinschreiben.

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e. V.
Postfach 210320
10503 Berlin

Dem Bewerbungsformular fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • ein Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, warum Sie vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk gefördert werden möchten,
  • einen kurzen narrativen Lebenslauf (max. 3500 Anschläge),
  • eine Referenz einer Vertreter_in einer jüdischen Institution,
  • ein akademisches Gutachten Ihrer Dissertationsbetreuer_in,
  • ein fünf- bis zehnseitiges Exposé zu Ihrem Dissertationsvorhaben,
  • einen tabellarischen Lebenslauf.

Weitere Referenzen können Sie der Bewerbung gerne beilegen.

Bitte beachten Sie, dass die Formulare aktive Felder zur Bearbeitung am Rechner enthalten.

 

Ansprechpartner_innen

Promovierendenförderung
PD Dr. Eva Lezzi
(030) 3199 8170-31

Promovierendenförderung
Dr. Maria Ulatowski
(030) 3199 8170-32

„Ich denke […] natürlich auch an den Namensgeber, Ernst Ludwig Ehrlich, für den es zu Lebzeiten ein Traum war, dass sich innerhalb der jüdischen Gemeinschaft eine Gruppe von jungen Akademikerinnen und Akademikern entwickelt, die für ein vielfältiges, selbstbewusstes, traditionsbewusstes und gleichzeitig pluralistisches, kritisches, offenes und internationales junges Judentum in Deutschland steht.“

Dr. h.c. Charlotte Knobloch, ELES-Schirmherrin und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

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