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ELES fördert vielfältig

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk vergibt Stipendien an besonders begabte und engagierte jüdische Studierende und Promovierende sowie Promovierende mit einem fachlichen Bezug zum Judentum. Neben der finanziellen Unterstützung ist uns die ideelle Förderung besonders wichtig. Das Veranstaltungsprogramm des Studienwerks bietet viele Gelegenheiten, die eigene jüdische Identität zu reflektieren und zugleich Verantwortung für die Gesamtgesellschaft zu übernehmen. In das Programm der ideellen Förderung bringen die Stipendiat*innen sowohl ihre fachlichen Kenntnisse als auch ihre persönliche Geschichte ein.

Die Internationalität seiner Stipendiat*innen fördert ELES auch durch die Unterstützung von Studien- und Forschungsaufenthalten im Ausland. Ein zentraler Bestandteil der ideellen Förderung sind zudem die Auslandsakademien in New York und in Israel. Der internationalen Vernetzung dient auch das Benno Jacob und Bertha Pappenheim Stipendium, mit dem wir zukünftige Führungskräfte jüdischer Gemeinden weltweit zum Studium nach Deutschland einladen. Weitere Programme sind speziell auf die Förderung von Journalist*innen und Künstler*innen ausgerichtet. Nach Abschluss der Förderzeit möchten wir mit unseren ehemaligen Stipendiat_innen im Gespräch bleiben und mit ihnen zusammen ein lebendiges jüdisches Leben in Deutschland gestalten.

Finanzielle Förderung

Studierendenförderung

Studierende in der Studierendenförderung erhalten ein Stipendium von maximal 744,– Euro im Monat; darüber hinaus wird den Stipendiat*innen eine Studienkostenpauschale in Höhe von 300,– Euro gewährt.

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Promovierendenförderung

Promovierende erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.350,– Euro ; darüber hinaus wird den Stipendiat*innen eine Forschungskostenpauschale in Höhe von 100,– Euro gewährt. Die Regelförderdauer beträgt zwei Jahre.

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Ideelle Förderung

Die ideelle Förderung ist das Herzstück unserer Arbeit. Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk verfolgt das Ziel, durch Programme ideeller Förderung jüdische Identität, Verantwortungsbewusstsein und Dialogfähigkeit der Stipendiat*innen auszubilden und zu stärken. Dazu bietet ELES jedes Jahr ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm an. Von fünf Veranstaltungen im ersten Jahr unserer Arbeit ist die Zahl inzwischen auf über 50 Veranstaltungen im Jahr angewachsen. Die interdisziplinären Veranstaltungen bieten den Stipendiat*innen die Möglichkeit, sich fächerübergreifend auszutauschen und Themen der Gegenwart im Umfeld der eigenen religiösen Tradition zu reflektieren.

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Auslandsförderung und Auslandsakademien

Internationalität ist ELES inhärent – schon allein dank der Herkunftsländer der Stipendiat*innen. ELES ist stolz darauf, seine Stipendiat*innen darin ermutigen zu können, im Ausland zu studieren bzw. zu forschen. Wir unterstützen unsere Geförderten ausdrücklich darin, Pflichtpraktika, Konferenzen oder Famulaturen im Ausland zu absolvieren. ELES legt besonderen Wert darauf, dass seine Stipendiat*innen bei geförderten Auslandsaufenthalten Kontakt mit den jüdischen Gemeinschaften des jeweiligen Landes aufnehmen.

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Benno-Jacob-/Bertha-Pappenheim-Stipendienprogramm

Zu den Zielen dieses einmaligen Stipendienprogramms gehört es, jüdische Gelehrsamkeit nach Deutschland zu holen und zugleich die Strahlkraft jüdischer Ausbildungsstätten in Deutschland zu erhöhen. Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk befördert mit dem Stipendium und dem Visiting-Scholar-Programm diese Entwicklung und lädt potentielle Führungspersönlichkeiten jüdischer Gemeinden weltweit zum Studium nach Deutschland ein.

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Rudolf-Mosse-Stipendium

ELES möchte seine Stipendiat*innen darin unterstützen, die Tradition deutsch-jüdischer Journalist*innen, Verleger*innen und Herausgeber*innen fortzuführen. Durch die Ausschreibung des Rudolf-Mosse-Stipendiums sollen kritische und verantwortungsbewusste jüdische Stimmen im Journalismus gefördert werden. Das Programm sieht sich den Werten seines Namensgebers Rudolf Mosse – des einflussreichen Berliner Verlegers und Herausgebers solch prägender Publikationen wie des Berliner Tageblatts – verpflichtet.

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Beck Berlin-Stipendienprogramm

Beck Berlin ist ein neues Stipendienprogramm des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks und der Beck’schen Stiftung. Das Stipendium wird erstmalig zum 1. Oktober 2020 vergeben. Beck Berlin fördert israelische Studierende und Promovierende, die an einer Berliner Hochschule studieren und promovieren wollen und unterstützt diese ideell und materiell.

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Ismar-Elbogen-Stipendium

ELES vergibt in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute New York (LBI) das internationale Ismar-Elbogen-Stipendium. Das Programm richtet sich an Promovierende verschiedener Fachrichtungen, die an einer Dissertation im Bereich Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums arbeiten. Für die Stipendiat*innen des Ismar-Elbogen-Stipendienprogramms verbindet sich mit der Förderung die Möglichkeit zu einem 6- bis 12-monatigen Forschungsaufenthalt am Center for Jewish History des LBI in New York. Neben dem Zugriff auf das weltweit einzigartige Archiv zum europäischen Judentum erhalten die Promovierenden Einblicke in die vielfältige Bildungsarbeit des LBI und haben zudem Gelegenheit, an laufenden Ausstellungen und Projekten mitzuarbeiten. Die Teilnahme an den öffentlichen Veranstaltungen des Leo Baeck Instituts ermöglicht es den geförderten Nachwuchswissenschaftler*innen außerdem, sich im US-amerikanischen Wissenschaftsbetrieb zu vernetzen und damit die Verbindungen zwischen den jüdischen Gemeinschaften in den USA und Deutschland zu stärken.

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Kreativzeit in Rheinsberg

In Kooperation mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg bietet ELES Autor*innen, Künstler*innen, Kunstwissenschaftler*innen und Kurator*innen die Möglichkeit, sich für einen Monat nach Rheinsberg zurückzuziehen. In der großzügig geschnittenen Künstlerwohnung und in schöner Kultur- und Naturlandschaft können sich die Stipendiat*innen inspirieren lassen.

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Schreibzeit in Buchen

Die „Schreibzeit in Buchen“ ermöglicht Stipendiat*innen, die Räumlichkeiten und den Bestand der Bücherei des Judentums in Buchen für zwei Wochen zu nutzen. Stipendiat*innen können sich im Odenwald konzentriert ihren Forschungen widmen. Die Bücherei des Judentums verfügt über ca. 9000 Titel und steht den Stipendiat*innen im Rahmen des Stipendiums uneingeschränkt zur Verfügung. Stipendiat*innen übernachten in Buchen und können an einem optionalen, lokalen Bildungsprogramm partizipieren. Das Aufenthaltsstipendium ist eine Kooperation mit der Bücherei des Judentums (BdJ).

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Künstler*innenförderung

ELES fördert auch Studierende und Promovierende der künstlerischen Fächer. Insbesondere in der Promovierendenförderung setzen sich zudem etliche Stipendiat*innen aus wissenschaftlicher Perspektive reflektierend mit jüdischer Kunst auseinander. Seit seiner Gründung hat das Werk zudem eine Vielzahl von Stipendiat*innen unterstützt, die in der bildenden Kunst und freien Malerei, als Kurator*innen, Musiker*innen und Komponist*innen, als Literat*innen, Regisseur*innen, Schauspieler*innen und Filmemacher*innen aktiv sind. Auch die von ELES geförderten Kantor*innen arbeiten an der Schnittstelle von Kunstpraxis und jüdischer Tradition. Die Anregungen in den Kollegs und öffentlichen Veranstaltungen inspirieren die Stipendiat*innen und Ehemaligen, kreativ mit jüdischer Identität und jüdischen Themen umzugehen.

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Ehemaligenarbeit

Die Vision des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks wird dank der wachsenden Zahl unserer Ehemaligen, die sich beruflich und akademisch etablieren, immer weiter in die Gesellschaft getragen. Unsere Ehemaligen bilden mit der Ehemaligen-Initiative ein selbstorganisiertes Netzwerk bestehend aus Freundschaften, Engagement und Verantwortungsbereitschaft für die Zukunft des Studienwerks. Wir sind stolz auf ihren Einsatz im Sinne des Studienwerks und unterstützen die selbstorganisierte Arbeit durch die Ehemaligenarbeit der ELES-Geschäftsstelle.

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„Die Jugend zu fördern, muss das zentrale Anliegen einer jeden Gesellschaft sein. […] Diese Förderung ist mehr als das Versprechen auf Wissen und Bildung. Mehr als das Übermitteln von Traditionen, von Werten und Religion.[…]. Durch gezielte Förderung jüdischen Nachwuchses können junge Menschen Netzwerke schaffen, die über das heute hinausgehen.“

Daniel Botmann, Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland

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