Überblick: Bewerbung um ein Studienstipendium

Nächste Bewerbungsmöglichkeit: Eine Bewerbung für das Wintersemester 2024/25 ist ab dem 2. April 2024 und ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 2. Mai 2024 um 16:00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass die Freischaltung zum Online-Bewerbungsportal nur an Werktagen zwischen 10:00 und 16:00 erfolgt und ggf. an (jüdischen) Feiertagen es zu Verzögerungen kommen kann. Ohne vorherige Registrierung können Sie Ihre Bewerbung online nicht bearbeiten.

 

  • Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft.
  • Deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status einer*eines Bildungsinländer*in im Sinne des BAföG §8.
  • Immatrikulation an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Universität, Technischen Universität, Pädagogischen Hochschule, Fachhochschule, Kunstakademie, Kunsthochschule oder Musikschule in Deutschland, in einem EU-Mitgliedsland oder in der Schweiz. Abiturient*innen können sich ebenfalls bewerben.
  • Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerber*innen noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit bis zum Erreichen der Förderungshöchstdauer nach BAföG, die der Regelstudienzeit entspricht, vor sich haben. Für Studierende in einem Bachelorstudiengang wird in diese Regelstudienzeit auch die sich an den Bachelor anschließende viersemestrige Masterphase eingerechnet.
  • Möglich sind Bewerbungen vor Beginn eines Master-Studiums. ELES fördert nur viersemestrige Master. Bewerbungen für ein Masterstudium im Nicht EU-Ausland sind im Motivationsschreiben gesondert zu begründen.
  • Bewerber*innen, die nicht Bildungsinländer*innen sind, müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das Sprachniveau B2 nachweisen. Das Bewerbungsverfahren wird vollständig auf Deutsch durchgeführt.
  • ELES bietet keine Abschlussförderung.

  • Die Bewerbungsfristen für die Studierendenförderung enden i.d.R. am 30. April für die Aufnahme zum Wintersemester und am 31. Oktober für die Aufnahme zum Sommersemester.
  • Die Auswahlseminare finden jeweils im August und im Februar statt.

  • Wir erwarten überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen, aber auch Einsatz darüber hinaus: In jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen oder im gesellschaftlichen Umfeld.
  • Nach der Aufnahme in die Förderung sollen sich die Stipendiat*innen regelmäßig mit den Vertrauensdozent*innen austauschen und sich nach dem Ende der Förderung in der Ehemaligen-Initiative des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks engagieren.
  • Wir erwarten ein hohes Maß an Beteiligung  an der ideellen Förderung und Engagement innerhalb der stipendiatischen Strukturen.

Bitte bewerben Sie sich über das Online-Bewerbungsportal. Postalische Bewerbungen werden nicht akzeptiert!
Für die Bewerbung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • ein Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, warum Sie vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk gefördert werden möchten (max. 2 Seiten),
  • einen tabellarischen Lebenslauf,
  • Ihr Abiturzeugnis,
  • ggf. Praktikums- und Ausbildungsnachweise,
  • ggf. Leistungsnachweise,
  • ggf. Immatrikulationsbescheinigung,
  • Kopie des Passes; Bitte beachten Sie: Sollten Sie nicht über die Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates verfügen, ist zusätzlich ein gültiger Aufenthaltstitel nach §8 BAföG nachzuweisen,
  • ggf. Nachweis Deutsch Sprachniveau B2
  • Nachweis über soziales Engagement,
  • ein Empfehlungsschreiben bzw. eine Referenz einer*eines Vertreter*in einer jüdischen Institution (kein Formular notwendig),
  • zwei akademische Gutachten (bitte das ELES Formular verwenden).

Die Gutachten und das Empfehlungsschreiben einer*eines Vertreter*in einer jüdischen Institution müssen von den Ausstellenden als PDF-Datei direkt an bewerbung@eles-studienwerk.de geschickt werden. Von Bewerber*innen eingesandte Gutachten werden nicht akzeptiert.

Die Formulare enthalten aktive Felder zur Bearbeitung am Rechner.

Weitere Empfehlungsschreiben bzw. Referenzen können Sie gerne im Bewerbungsportal hochladen. Bitte beachten Sie auch die formalen Hinweise der Bewerbungsunterlagen.


 

Das Studienwerk hat für mich nicht allein finanziellen Rückhalt im Studium bedeutet, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, Menschen kennenzulernen, die sich fernab vom jüdischen Gemeindeleben zusammenfinden, um über ihre Interessen und Ziele zu sprechen – mit einem kleinen, aber feinen Extra: dem jüdischen Background.

Maja Nizguretski, Alumna der Studierendenförderung