Rückblick Kooperationskolleg Avicenna-Studienwerk und W. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museum Berlin

Stipendiatinnen und Stipendiaten von Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und Avicenna-Studienwerk arbeiteten vom 12. bis zum 14. März 2019 im Rahmen des Kooperationskollegs miteinander zum Thema „Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus. Verflechtungen, Konkurrenzen, Solidaritäten“ und begaben sich in den so spannenden wie wichtigen jüdisch-muslimischen Dialog. Der Austausch untereinander war intensiv, die gemeinsame Arbeit von Offenheit und Respekt geprägt. Die Gruppe erhielt Unterstützung u. a. von Yasemin Shooman und Max Czollek, die in ihren Inputvorträgen jeweils eine wissenschaftliche Perspektive auf die Frage „Worüber reden wir eigentlich?“ warfen. Diese Frage spielte auch in den anschließenden Gesprächen und Übungen zum Thema „Rassismus im Alltag und in den eigenen Communities“ eine Rolle, die zugleich von allen Beteiligten Mut zur Offenheit und zur Selbstreflexion erforderten.

Zivilgesellschaftliches Engagement und Empowerment standen am dritten Tag des Kollegs im Mittelpunkt: Mit Vivien Laumann, Mai Zeidani Yufani und Seda Colak saßen drei Vertreterinnen der Antidiskriminierungsarbeit beider Religionen auf dem Podium, die von ihrer Tätigkeit berichteten und mit den Stipendiat_innen Strategien für einen erfolgreichen interreligiösen Dialog erörterten.

Wir danken unseren Kooperationspartnern, der W. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museum Berlin und dem Studienwerk Avicenna, für ein überaus lehrreiches und konstruktives Kolleg, das bei allen Beteiligten das Bewusstsein für die Bedeutung des jüdisch-muslimischen Austauschs geschärft und neue Freundschaften hervorgebracht hat.

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