Rückblick: ELES Kunstkolleg „Jüdische Musik“ (9.–11.05.2021, digital)

Alle ELES-Stipendiat*innen und Ehemalige können Vorschläge zur Gestaltung des Programmes der Ideellen Förderung machen. Das Kunstkolleg „Jüdische Musik“ geht auf eine Idee von ELES-Almunus Yuval Dvoran zurück. Vorgeschlagen hatte der Musiker das Thema allerdings, als gemeinsames Musizieren und Singen noch möglich waren … Wie aber kann man digital über Musik lernen? Und wie, ohne sie gemeinsam zu machen? Es geht! Mit tollen Vorträgen, Hörbeispielen und viel Austausch und Diskussion.

Eine zentrale Frage des Kollegs (Leitung: Sarah Marcus) war, was jüdische Musik überhaupt sei. Mit eigenen Definitionen der 27 Stipendiat*innen und Vorträgen von ELES Vertrauensdozentin Dr. Gesa Biffio, unserem religiösem Begleiter Rabbiner Maximilian Feldhake, sowie den ELES-Ehemaligen Yuval Dvoran und Lea Simon und den aktuellen Stipendiat*innen Isabelle Heinemann, Matthew Austerklein und Ohad Stolarz, versuchten wir Antworten auf die Eingangsfrage zu finden. Impulse zur europäischen Kunstmusik, zu jüdischem deutschsprachigen Rap, zu zeitgenössischer Musik, Leynen (dem melodischen Lesen aus der Torah), Niggunim, Musik aus dem Kibbutz und Ladino Musik zeigten die große Vielfalt der Musikrichtungen. Jüdische Musik, so ein Fazit, ist nicht eindeutig definierbar und sehr vielfältig Jüdische Musik ist, wie auch andere Künste, nicht nur religiös, an die Interpretierenden gebunden oder auf ein Genre festgelegt.

Wir danken allen Teilnehmenden für spannende Beiträge und den lebendigen und intensiven Austausch!

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