100. Geburtstag von Ernst Ludwig Ehrlich – Jüdische Allgemeine erinnert

Zum 100. Geburtstag von Ernst Ludwig Ehrlich erinnert die Jüdische Allgemeine an den großen Religionswissenschaftler, Historiker und Brückenbauer.

Julius H. Schoeps schreibt: Ehrlich „verstand es (…) Menschen zusammenzuführen, sie zu begeistern und von einer Idee zu überzeugen. Er fühlte sich dem rabbinischen Konzept des ‚Tikkun Olam‘, der ‚Heilung der Welt‘, verpflichtet. (…) Die von Ehrlich einst ausgehende Wirkung ist noch heute zu spüren. Er lebt zwar nicht mehr, aber das, was er mitzuteilen hatte, stößt nach wie vor auf Interesse. Nachwachsende Generationen sollten, so ist zu hoffen, mit seinen Ideen auch künftig etwas anfangen können. Ernst Ludwig Ehrlichs Vermächtnis lebt fort in dem verdienstvoller Weise von Rabbiner Walter Homolka gegründeten Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES). Lutz, wie seine Freunde ihn nannten, hätte vermutlich seine helle Freude daran gehabt, dass begabte jüdische (und auch nichtjüdische) Studenten Stipendien erhalten, die seinen Namen tragen.“

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