Alte Synagoge Essen, Creative Commons BY-SA 3.0, Wikimedia Commons-User "Baikonur"

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk lädt herzlich zur feierlichen Abendveranstaltung im Rahmen der dritten Dialogperspektiven-Konferenz am 23. Juni 2018 um 17 Uhr in die Alte Synagoge Essen ein!

Vom 21.–24. Juni 2018 findet die dritte internationale Konferenz unseres Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch in Essen statt, mit der wir den Abschluss unseres ersten Programmturnus begehen.

Mit unseren Teilnehmer_innen und Referent_innen sowie den Arbeitsgruppen-Leiter_innen entwickeln wir seit dem Programmauftakt im September 2015 langfristige Strategien und Methoden für einen kontinuierlichen und zukunftsgerichteten Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des interreligiösen Dialogs in Deutschland und Europa und für ein friedliches und von gegenseitigem Respekt geprägtes Miteinander in unserer zunehmend pluralistischen Gesellschaft.

Wir freuen uns sehr über den Erfolg des Dialogperspektiven-Programms, das nicht nur bei den Teilnehmenden und Beteiligten, sondern auch in der Öffentlichkeit eine starke Resonanz findet und das wir nun zu unserer großen Freude über das aktuelle dritte Programmjahr hinaus für weitere drei Jahre fortsetzen werden!

In den ersten drei Programmjahren setzten sich unserer Teilnehmer_innen während sechs Seminaren intensiv mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten auseinander – aktuell mit den Themen Religion und Medien sowie Theokratie. Ein Gedankenexperiment – und bearbeiteten in mehreren Arbeitsgruppen konkrete Fragestellungen zu den jeweiligen Themenschwerpunkten.

Bei unseren inzwischen fünf öffentlichen Abendveranstaltungen diskutierten unsere Teilnehmer_innen mit renommierten Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und den Religionsgemeinschaften über das Verhältnis von Religionen, Weltanschauungen und Gesellschaft in Deutschland und Europa.

Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit werden nun im Rahmen der Abschlusskonferenz in Essen öffentlich vorgestellt und diskutiert – wir freuen uns, Sie hierzu begrüßen zu dürfen!

Im Rahmen dieser Abendveranstaltung diskutieren unsere Teilnehmer_innen gemeinsam mit dem Theologen, Philosophen, Historiker und ehemaligem UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Prof. Dr. Heiner Bielefeld, zu den Themen Staat, Religion und Weltanschauung.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen am 23. Juni in Essen die ersten drei Jahre Revue passieren zu lassen, auf die Erfolge zurückzublicken und einen Ausblick auf die kommenden Jahre unseres Programms zu geben!
Zur Anmeldung

Am Freitag den 11. Mai 2018 ist unsere ELES-Alumna Gali Schir gestorben. Unser tiefes Beileid gilt ihrer Partnerin Friederike sowie den beiden gemeinsamen Töchtern Noam und Rotem.

Gali war von September 2011 bis August 2016 Stipendiatin in der Promovierendenförderung. Ihre Vorträge und Diskussionsbeiträge, die sie im Rahmen der ideellen Förderung hielt,  waren von großer intellektueller Schärfe und inhaltlicher Klarheit und blieben doch auch immer fragend und gesprächsoffen. Trotz schwerer Krebskrankheit hat sie ihre Promotion im August 2017 eingereicht und erfolgreich verteidigt. Die Publikation des Buches mit dem Titel We bring them Israel there. Cross border engagement as a case of nation building konnte sie noch in die Wege leiten; das Buch wird in den nächsten Tagen erscheinen. Wir als ELES verlieren eine Alumna, die dem Werk und unseren gemeinsamen Zielen auch nach dem Ende ihrer Förderzeit verbunden blieb.

Gali war bei ELES eine sozial engagierte Persönlichkeit, die nicht nur in ihrer Regionalgruppe Nord enge Freundschaften schloss, sondern auch in vielen weiteren Bereichen des ELES-Netzwerkes aktiv partizipierte. Uns bleibt sie zudem als Familienmensch in Erinnerung, die insbesondere zu Limmud gemeinsam mit ihrer Partnerin und den beiden Töchtern kam. Auf dem Foto sind die vier fröhlicher Teil der ELES-Familie – rechts im Bild Gali mit Rotem.

Sozial engagiert war und blieb Gali auch über den ELES-Kontext hinaus, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit. Um ihre Vision zu erfüllen und ihren Namen zu erinnern, haben Friederike und Gali ein internationales Leadership-Programm für Jugendliche, ossim GALIm/ making waves, gegründet. ELES unterstützt dieses Projekt und wird weiterhin hierüber berichten.

Wir möchten das Andenken an Gali, Bat Nitsa we Avi, wahren, indem wir ihr während dem Trauerjahr im Rahmen von ELES-Veranstaltungen auch religiös gedenken. Darüber hinaus möchten wir allen die Gelegenheit geben, uns ihre persönlichen Erinnerungen an Gali über diesen Link mitzuteilen.

Galis Seele sei eingebunden in das Gebinde des Lebens.
Das ELES-Team

Am 2. Mai 2018 findet in der Villa Elisabeth in Berlin die fünfte Podiumsdiskussion im Rahmen des Programms „Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch“ statt. Anlässlich dieser Podiumsdiskussionen kommen renommierte Expert_innen des interreligiösen Dialogs zu den aktuellen Themenschwerpunkten des Programms ins Gespräch. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr und endet gegen 21 Uhr mit einem sich anschließenden Empfang.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an per E-Mail (anmeldung@dialogperspektiven.de) oder über diese Internetseite.

Von 16.-28.04.2018 haben sich zwölf ELES-Stipendiat_innen gemeinsam mit der Kollegleitung Lara Hensch, begleitet von Rachel Lichtenauer, im schönen Forum Humanum der Udo Keller Stiftung in Neversdorf dem komplexen Thema „Die Neue Rechte. Israelbild und Antisemitismus“ zugewandt.
Mit der AfD ist 2017 zum ersten Mal seit dem Bestehen der Bundesrepublik eine mindestens in Teilen offen rassistische, antisemitische und antimuslimische Partei in den Bundestag eingezogen. Bis dahin galt die Annahme, dass sich Deutschland als eines der wenigen europäischen Länder gegen das internationale Erstarken des sog. Rechtspopulismus resistent zeige. Ein antisemitischer Grundton bis hin zur offenen Relativierung des Holocausts ist nun Teil der deutschen Parteienlandschaft. Zugleich bezieht sich die AfD positiv auf Israel als „Bollwerk“ im Nahen Osten gegen die „Islamisierung des Abendlandes“.
In fünf Inputs und Workshops von Prof. Uffa Jensen (Zentrum für Antisemitismusforschung), Jan Riebe (Amadeu-Antonio-Stiftung), Prof. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule), Igor Mitchnik (ELES-Ehemaliger) und Hannah Peaceman (ELES-Ehemalige) wurde das Thema des Kollegs aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Nach der einleitenden emotionshistorischen Analyse aktueller (neu)rechter Diskurse und einer einführenden Begriffsklärung wurden die Positionen rechter Organisationen und Akteur_innen zu Israel und zum Antisemitismus untersucht: Dabei wurden sowohl zugrundeliegende antisemitische, als auch antimuslimische Topoi diskutiert. Nach einem Exkurs zu rechtspopulistischen Parteien in Europa, stand die Frage nach dem Umgang mit der Verschiebung öffentlicher Diskurse, der gesellschaftlichen Positionierungen und den Bedingungen und Möglichkeiten für Allianzen und Solidarisierungen zwischen Jüdinnen/ Juden und u.a. Muslim_innen im Fokus. So endete das arbeitsintensive, von angeregten, auch kontroversen Diskussionen geprägte Kolleg im gemeinsamen Wunsch sich vielfältig für den demokratischen Zusammenhalt der Gesellschaft einzusetzen und ersten Ansätzen für Strategien im Umgang mit (neu)rechten Akteur_innen und Diskursen.
Wir danken den Mitarbeiter_innen des Forum Humanums der Udo Keller Stiftung für ihre besondere Gastfreundschaft und Unterstützung während des Kollegs und die wunderbaren und intensiven Tage in ihren Räumen.

Der Dagesh. Kunstlab ELES-Kunstpreis in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin: Eine tolle Gelegenheit für bildende Künstler_innen, die von ELES gefördert werden, sowie für Ehemalige.
Bewerbungsschluss ist der 19. Mai 2018. Bei Rückfragen könnt Ihr Euch gerne an Eva Lezzi wenden: lezzi@studienwerk.de
Viel Glück!

Die Ausschreibung als pdf-Datei.

Anlässlich des Sommerfestes im ELES-Haus am 5. Juli 2018 wird eine neue Gruppenausstellung der Künstlergruppe „transparent bodies“ eröffnet (Dauer der Ausstellung 5. Juli bis 5. August). Hierfür möchten wir zwei weitere ELES-Künstler_innen gewinnen. In Berlin lebende ELES Stipendiat_innen und ELES-Eheamlige, die als Bildende Künstler_innen (Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Fotografie, usw.) bereits über öffentliche Ausstellungserfahrung verfügen, sind eingeladen sich bei uns zu bewerben. Bitte bis 30. April ein kleines Portfolio (5-10 Bilder der letzten zwei Jahre) und einen Link zur Homepage an alina.nosow@gmx.net schicken. Atelierbesuche finden Anfang Mai statt.
Zur Künstlergruppe transparent bodies: Die erste gemeinsame Ausstellung der Künstlergruppe, die 2016 von den ELES-Künstler_innen Leonid Kharlamov, Liat Grayver und Alina Nosow gegründet wurde, war im Herbst 2017 in zwei Galerien in Hamburg. Neben den festen Mitgliedern der Gruppe laden wir jeweils auch gerne Gastkünstler_innen für Ausstellungen ein, im letzten Jahr waren dies Anna Schapiro, Arnold Dreyblatt und Anna Nero. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk sucht für seine Geschäftsstelle in Berlin zum 01.06.2018 eine_n

Sachbearbeiter_in in der Promovierendenförderung

(50 %, TVöD E10, befristet auf zwei Jahre, evtl. mit Option auf Verlängerung).

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.

Wir bieten: ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem abwechslungsreichen und dynamischen Arbeitsumfeld. Zu den Aufgaben gehört die administrative und organisatorische Unterstützung der Referent_innen der Promovierendenförderung u.a. bei Korrespondenz, Bewerbungs- und Auswahlprozessen, bei Verlängerungs- und Auslandsanträgen, der Datenbankpflege oder dem Berichtswesen.

Wir erwarten: eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung bzw. ein abgeschlossenes Bachelor-Studium, berufliche Erfahrung in ähnlicher Position, organisatorisches Geschick, gute Kommunikationsfähigkeit, versierten Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Datenbanken) und die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen; Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 23.04.2018 (Datum des Poststempels) schriftlich mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen beim

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. Postfach 21 03 20
10503 Berlin

Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen kann nur erfolgen, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist.

Die Auswahlgespräche erfolgen am 04.05.2018.

Bei Rückfragen können Sie sich an Dr. des David Kowalski wenden: kowalski@eles- studienwerk.de

Wie lässt sich das Thema „Erinnerung“ filmisch darstellen? Welche ästhetischen und kulturellen Aspekte fließen ein? Welche biographischen oder historischen Themen? Wie steht das Erinnerte zur Gegenwart bzw. zur Zukunft?

Alle DAGESH-Künstler_innen und ELES-Alumni, die im Bereich der Filmkunst tätig sind, werden hiermit eingeladen sich mit einem Kurzfilm als Teilnehmer_innen an der DAGESH-Filmmatinee zu bewerben. Gesucht werden Kurzfilme (Länge bis max. 20 Minuten), die in den letzten zwei Jahren entstanden sind und sich in einer je individuellen und innovativen Weise mit dem Thema „Erinnerung“ beschäftigen. Die Sprache der Filme sollte Deutsch oder Englisch sein bzw. über Untertitel in einer der beiden Sprachen verfügen.

Die Kurzfilmmatinee wird in Kooperation von DAGESH. KunstLAB ELES und dem Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) veranstaltet und von Nicola Galliner, Daniel Laufer und Eva Lezzi kuratiert.

Gezeigt werden die nominierten Filme im Rahmen des von der Leo Baeck Foundation und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk ausgerichteten Jüdischen Zukunftskongresses. Das voraussichtliche Datum für die Filmmatinee ist der 6. November (11.00 – 13.00 Uhr), der Vorführort das Kino Filmkunst 66 in Berlin-Charlottenburg. Im Anschluss an die Ausstrahlung der Filme findet eine kurze Gesprächsrunde sowie ein Empfang statt.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Link zum Film, Werk-Biographie, konzeptuelle Überlegungen zum Thema „Erinnerung“) richten Sie bitte an: dagesh@eles-studienwerk.de. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2018.

Für Rückfragen können Sie sich gerne an Dr. Eva Lezzi, die Leiterin von DAGESH, wenden: lezzi@eles-studienwerk.de.

Ausschreibung_Kurzfilmmatinnee als pdf.

Vom 5.-7. März 2018 fand das stipendiatische ELES-Kolleg „(Corporate) Social Responsibility, Nachhaltigkeit und Tikkun Olam – Wir gestalten die Zukunft!“ in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz statt.

Der Kommunikationsberater Michael Behrent führte in die Thematik ein und ELES-Alumna Dr. Nina Schießl ermöglichte den Stipendiat_innen einen interessanten und ausführlichen Einblick in nachhaltiges Bankenwesen. Die ELES-Stipendiat_innen Alissa Frenkel und Nika London hielten einen Workshop über Nachhaltigkeit im Alltag und diskutierten mit Dalia Grinfeld anschließend über berufliche und politische Aspekte der sozialen Verantwortung. Dagesh-Kurator Daniel Laufer sprach zu „Tikkun Olam aus religiöser Perspektive“.

Ekaterina Kats danken wir für ihre Initiative und die Mitarbeit an dem Kolleg!

Rosh Chodesh, der Monatsbeginn, steht für Kreativität, Erneuerung und Selbstreflexion.

Am 15. Februar 2018 findet um 9:30 Uhr morgens erstmals im Ernst Ludwig Ehrlich Haus, ein Rosh Chodesh Minyan mit anschließendem Frühstück statt. ELES-Stipendiat_innen sind herzlich eingeladen an dem Minyan teilzunehmen und gemeinsam mit der ELES-Geschäftsstelle den neuen Monat zu begrüßen!

Der Rosh Chodesh Minyan im Ernst Ludwig Ehrlich Haus ist ein musikalischer, instrumental begleiteter Minyan. Er wird von DAGESH-Kurator Daniel Laufer, ELES-Alumna Rachel de Boor und Musiker Alex Stolze geleitet.

Der Minyan startet um 9:30 Uhr, bitte findet Euch ab 9:15 Uhr im ELES-Haus ein. Anschließend wird es ein milchig koscheres Frühstück geben.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung.

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