Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk sucht für seine Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin zum 01. Februar 2023 eine*n Referent*in (w/m/d) in der Begabtenförderung
(50%, TVöD Bund E13, unbefristet).

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.
Wir bieten: ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet (u.a. Betreuung, Beratung und Begleitung der Stipendiat*innen, Organisation und Begleitung der Bewerbungs- und Auswahlprozesse; Gestaltung, Organisation und Betreuung von Veranstaltungen des ideellen Förderprogramms; Betreuung und konzeptionelle Ausgestaltung des Intranets) in einem jungen, dynamischen Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, inkl. Homeoffice- und Weiterbildungsangeboten, gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wir erwarten: eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Master, Magister, Diplom) vorzugsweise in Geistes- und Sozialwissenschaften, berufliche Erfahrungen in ähnlichen Positionen (Beratung & Betreuung, Verwaltungstätigkeiten, Erwachsenenbildung sowie bestenfalls Konzeption von Online-Tools zur internen Kommunikation und Vernetzung); versierten Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Datenbanken) sowie die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen; sehr gute deutsche und gute englische Sprachkenntnisse; die Bereitschaft zu Dienstreisen im Rahmen des ideellen Förderprogramms; organisatorisches Geschick, gute Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement. Fremdsprachenkenntnisse in Hebräisch und/oder Russisch wünschenswert. Wir wünschen uns weiterhin eine Nähe zur jüdischen Gemeinschaft.

Ihre Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen (eine Datei im pdf-Format, Einzeldateien werden nicht akzeptiert, ebenso wenig wie andere Dateiformate) senden Sie bitte per Mail bis zum 11. Dezember 2022 an:
jobs@eles-studienwerk.de
Kontakt für Nachfragen
Lara Hensch hensch@eles-studienwerk.de

Ausschreibung zum Download (pdf-Datei) hier.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk sucht für seine Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin für sein Programm „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
Projektreferent*in (w/m/d)
Teilzeit 50%, Vergütung nach TVöD Bund E11.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.
Das ELES-Programm „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ fördert seit 2020 den gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und für eine offene und plurale Gesellschaft. Im Rahmen des Programms laden wir zu mehreren Seminaren im ganzen Bundesgebiet ein. Jedes Seminar ermöglicht bis zu 40 Stipendiat*innen aus einem Bundesland die fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Antisemitismus. Die Stipendiat*innen der unterschiedlichsten Begabtenförderungswerke bringen ein breites Spektrum religiöser, politischer und weltanschaulicher Zugehörigkeit in die gemeinsame Arbeit ein. Das Seminar bietet einen sicheren Raum für Sensibilisierungstraining und Empowerment. Interessierte Stipendiat*innen werden dabei unterstützt, Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung einzutreten. Fach-Impulse, Workshops und Reflexionseinheiten, durchgeführt von anerkannten Expert*innen, lokalen Akteur*innen und unseren Kooperationspartner*innen, befähigen die Teilnehmer*innen, in ihrem sozialen Umfeld als antisemitismuskritische Multiplikator*innen zu agieren. Öffentliche Veranstaltungen machen die Erkenntnisse der Seminare für die interessierte Öffentlichkeit fruchtbar und ermöglichen eine Vertiefung der persönlichen, wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen sowie institutionellen Vernetzung. Digitalangebote wie die Live-Talks setzen sich mit vielfältigen Aspekten von Antisemitismus auseinander und flankieren unser Programm.

Ihre Aufgaben:
– aktive Unterstützung der Programmleitung bei der Konzeption und Umsetzung von Programminhalten;
– selbstständige administrative Begleitung des Programms;
– Bewirtschaftung, Verwaltung und Abrechnung von Fördergeldern sowie Sach- und Finanzberichterstattung gegenüber den Mittelgebern;
–  Erstellung von Inhalten für relevante Kommunikationskanäle;
–  Veranstaltungsmanagement;
– Unterstützung der Programmleitung bei der Netzwerkarbeit.

Ihr Profil:
– Expertise, Erfahrung und ein Netzwerk im programmrelevanten Themenfeld;
– die Fähigkeit, sich schnell, neugierig und selbstständig in weitere Themenfelder einzuarbeiten;
– sachkundiger und kritischer Blick auf Antisemitismus in Deutschland;
– Erfahrungen in der Umsetzung von Projekten
– Erfahrungen in der Beantragung von Fördergeldern und der finanziellen Abwicklung von Projekten;
– Interesse an digitaler Kommunikation und gute Kommunikationsfähigkeit (analog und digital);
– versierten Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Datenbanken) sowie die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen;
– Nähe zur jüdischen Gemeinschaft und
– Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement.

Unser Angebot:
– Tätigkeit in einem Themenfeld, das gesellschaftlich höchste Bedeutung besitzt;
– ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet;
– Zusammenarbeit in einem jungen, dynamischen und familienfreundlichen Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, inkl. Homeoffice- und Weiterbildungsangeboten.

Ihre Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen und dem möglichen Eintrittsdatum (bitte eine Datei im pdf-Format) senden Sie bitte per Mail bis zum 18. September 2022 an:
jobs@eles-studienwerk.de

Kontakt für Nachfragen:
Dr. Maja Vataman Programmleitung „Nie Wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ vataman@eles-studienwerk.de

Ausschreibung zum Download (pdf-Datei) hier.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. sucht für seine Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin möglichst zum 01.11.2022 eine
Sachbearbeitung in der Begabtenförderung (m/w/d)
(Teilzeit 75 %, TVöD Bund E10).

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.
Wir bieten Ihnen: ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem jungen, dynamischen und familienfreundlichen Arbeitsumfeld mit Homeoffice- und Weiterbildungsangeboten.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
– administrative und organisatorische Unterstützung der Referent*innen der Begabtenförderung u.a. bei Korrespondenz, Bewerbungs- und Auswahlprozessen und Berichtswesen;
– selbstständige Erfassung und Organisation des Berichtswesen (i.e. der Verlängerungsanträge und Semesterberichte);
– Berechnung der Stipendien;
– Datenbankpflege;
– Bearbeitung und Pflege des Intranets;
– Betreuung einer Regionalgruppe;
– allgemeine Unterstützung bei Veranstaltungen im ideellen Förderprogramm und der Auswahlverfahren;

Wir erwarten von Ihnen: eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung bzw. ein abgeschlossenes Bachelor-Studium, berufliche Erfahrung in ähnlicher Position, sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse, organisatorisches Geschick, gute Kommunikationsfähigkeit, einen versierten Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Datenbanken) und die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen; Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement. Weitere Sprachkenntnisse (hebräisch, russisch) sind von Vorteil. Wir wünschen uns weiterhin eine Nähe zur jüdischen Gemeinschaft.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 18. September 2022 per E-Mail mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen (in einem PDF) an jobs@eles-studienwerk.de

Kontakt für Rückfragen:
Lara Hensch (Teamleitung Begabtenförderung)
hensch@eles-studienwerk.de

Ausschreibung zum Download (pdf-Datei) hier.

 

 

Essay-Wettbewerb

zum Gedenkjahr „70 Jahre Luxemburger Abkommen“

Weiter Verantwortung tragen – Verantwortung weitertragen

 

Ein Essay-Wettbewerb des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks für Stipendiat*innen der 13 Begabtenförderungswerke der Bundesrepublik Deutschland

Am 10.9.2022 jährt sich zum 70. Mal die Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens von 1952 der Bundesrepublik Deutschland mit Israel. Das Luxemburger Abkommen war eine wichtige Grundlage für die darauffolgenden Regelungen zur materiellen „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts.

Das Abkommen prägt die Beziehung zwischen Deutschland und Israel zum Teil bis heute. Aber diese Beziehungen gehen weit darüber hinaus: Jugendbegegnungen, Dialogveranstaltungen, Austausch auf fast allen gesellschaftlichen Ebenen – deutsch-israelische Beziehungen sind inzwischen eng, einmalig und vielfältig.

Nie zuvor in der Geschichte gab es individuelle Entschädigungs-zahlungen für die Opfer von Gräueltaten. Bis zu ihrem Lebensende erhalten Überlebende der NS-Verbrechen Kompensationsleistungen aus Deutschland. Doch darf die „Wiedergutmachung“ dann enden, wenn es keine Zeitzeug*innen mehr gibt?

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) lobt einen Essay-Wettbewerb für Stipendiat*innen aller 13 Begabtenförderungswerke aus, um weitere Formen möglicher Verantwortungsübernahme für die Gesellschaft und für jede*n Einzelne*n zu erdenken.

Dabei werden die Stipendiat*innen eingeladen, in einem Essay kritisch zu reflektieren, was das Luxemburger Abkommen für die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, ihre Identität, das Verhältnis Deutschlands zu Israel und für die Zukunft unserer Gesellschaft im In- und Ausland bedeutet.

Was heißt es, weiter Verantwortung zu tragen und Verantwortung weiterzutragen? Was kann jede*r Einzelne dafür tun? Und was bedeutet das für die heutige Generation von Jüdinnen*Juden, von Sinti*zze und Rom*nja, von allen weiteren Verfolgten – und was für die Gesellschaft in Deutschland und für den Dialog mit den Ländern, in denen die Familien der Opfer heute leben?

Aus den eingesendeten Essays wird eine Jury die fünf besten Texte auswählen, die jeweils mit einem Geldpreise in Höhe von 500,-€ prämiert werden. Die ausgewählten Essays werden im Rahmen der Gedenkveranstaltung „70 Jahre Luxemburger Abkommen“ des Bundesministeriums der Finanzen am 15. September 2022 bekannt gegeben.

Die Essays sollen maximal 10.000 Zeichen umfassen. Einsendeschluss ist der 1. September 2022. Ihre Essays sowie einen kurzen CV schicken Sie bitte unter Angabe des fördernden Werkes an info@eles-studienwerk.de mit dem Betreff „Essay-Wettbewerb Luxemburger Abkommen“.

 

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. sucht für seine Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin voraussichtlich zum 01.09.2022 eine

Sachbearbeitung in der Begabtenförderung (m/w/d) (Teilzeit 75 %, TVöD Bund E10).

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.
Wir bieten: ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem jungen, dynamischen Arbeitsumfeld.

Zu den Aufgaben gehören:
– administrative und organisatorische Unterstützung der Referent*innen der Begabtenförderung u.a. bei Korrespondenz, Bewerbungs- und Auswahlprozessen und Berichtswesen;
– selbstständige Erfassung und Organisation des Berichtswesen (i.e. der Verlängerungsanträge und Semesterberichte);
– Berechnung der Stipendien;
– Datenbankpflege;
– Bearbeitung und Pflege des Intranets;
– Betreuung einer Regionalgruppe;
– allgemeine Unterstützung bei Veranstaltungen im ideellen Förderprogramm;

Wir erwarten: eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung bzw. ein abgeschlossenes Bachelor-Studium, berufliche Erfahrung in ähnlicher Position, sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse, organisatorisches Geschick, gute Kommunikationsfähigkeit, einen versierten Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Datenbanken) und die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen; Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement. Weitere Sprachkenntnisse (hebräisch, russisch) sind von Vorteil. Wir wünschen uns weiterhin eine Nähe zur jüdischen Gemeinschaft.
Bitte bewerben Sie sich bis zum 25. Juli 2022 per E-Mail mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen (in einem PDF) an jobs@eles-studienwerk.de

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 19.08.2022 in Berlin statt.

Kontakt für Rückfragen:
Lara Hensch (Teamleitung Begabtenförderung)
hensch@eles-studienwerk.de

Ausschreibung zum Download (pdf-Datei) hier.

Gemeinsam mit DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext und Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch lädt ELES zu einem Benefizabend für die Ukraine in die Bar ada nach Berlin-Neukölln.

Ein Abend mit Musik, Texten und Performance-Kunst von: Yuriy Gurzhy, Lana Lux, Ganna Grynivna & Atilla Muehl, Yevgeniy Breyger und Pavel Franzusov.

Seit über zwei Monaten ist Krieg in der Ukraine. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist von dem Angriffskrieg ganz besonders betroffen. Etwa 45 Prozent der hier lebenden Jüd*innen kommen aus der Ukraine oder haben Familie dort. DAGESH, ELES und Dialogperspektiven möchten mit einer Benefizveranstaltung Spenden für die Ukraine sammeln. Die Einnahmen des Abends gehen an die Organisation Ukraine TrustChain, die wichtige humanitäre Hilfe in der Ukraine leistet.

Mit:
Yuriy Gurzhy ist gebürtiger Ukrainer und Wahlberliner. Er ist Musiker, DJ, Produzent und Radiomoderator. 2021 erschien „Fokstroty“, Lieder zu den Texten ukrainischer Autoren aus der Zeit der Hingerichteten Renaissance, die Gurzhy zusammen mit Serhij Zhadan eingespielt und eingesungen hat.

Lana Lux ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin, Illustratorin und Schauspielerin ukrainisch-jüdischer Herkunft. 2017 erschien ihr vielbeachtetes Debüt „Kukolka“, 2020 ihr Roman „Jägerin und Sammlerin“.

Ganna Grynivna ist Sängerin, Komponistin und Pianistin und lebt in Berlin. In unterschiedlichen Ensembles vereint sie Jazz mit ukrainischer Folklore, klassischer und experimenteller Musik und bringt damit ihre vielfältigen kulturellen Wurzeln zum Ausdruck.

Attila Muehl ist einer der aktivsten Jazzgitarristen Deutschlands. Er gibt weltweit Konzerte, arbeitet als Studiomusiker und hält Vorträge an Musikhochschulen und auf Jazzworkshops.

Yevgeniy Breyger ist ein aus Charkiw stammender Lyriker, Übersetzer und Herausgeber. Seine Gedichtbände „flüchtige monde“ (2016) und „gestohlene luft“ (2020) sind bei kookbooks erschienen. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Pavel Franzusov ist ein aus der Ukraine stammender Filmemacher und Videokünstler, der seit vielen Jahre in Berlin lebt und in seiner Arbeit nach neuen Perspektiven auf gesellschaftliche Problemlagen sucht.

Spendenempfehlung: 8 Euro. Die Einnahmen des Abends gehen ohne Abzüge an Ukraine TrustChain.

Um Anmeldung bis zum 18. Mai 2022 wird gebeten: info (at) dagesh /Punkt) de

Ort: Ada Bar, Sonnenallee 100, 12045 Berlin

Die Tageszeitung DIE WELT hat am Freitag (06.05.2022) in einem Beitrag schwerwiegende Vorwürfe gegen Rabbiner Walter Homolka erhoben. Rabbiner Homolka hat am Freitagnachmittag in einer Stellungnahme mitgeteilt, seine Tätigkeiten in der Jüdischen Gemeinschaft ruhen zu lassen. Dies betrifft auch seine Ämter beim Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e. V. Die stellvertretenden Vorsitzenden, Rechtanwältin Katarina Seidler und Rechtsanwalt und Notar a. D. Benno Bleiberg, übernehmen kommissarisch die Leitung von ELES e.V. Rechtsanwältin Katarina Seidler wird den ELES e.V. nach außen vertreten.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk versteht sich als Ort, an dem Belästigung, Grenzüberschreitungen, Diskriminierung, Machtmissbrauch oder sexualisierte Gewalt nicht toleriert und mit Entschiedenheit verurteilt werden. Gleichzeitig weiß ELES, dass solche Bekundungen allein nicht ausreichen. ELES hat daher bereits vor Jahren Kommunikations- und Verhaltensstandards formuliert und Strukturen entwickelt, die es den Stipendiat*innen und Ehemaligen erleichtern sollen, sich mit Erfahrungen bzw. Kritik an das Studienwerk zu wenden sowie Unterstützung zu erhalten. Diese Strukturen werden laufend aktualisiert. Stipendiat*innen und Ehemalige, die im Kontext von ELES Erfahrungen machen oder gemacht haben, die einem professionellen Umgang widersprechen oder diesen behindern, können sich direkt an das ELES-Team oder die zuständige Ombudsperson wenden. Die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme finden Stipendiat*innen und Ehemalige im Intranet von ELES (ELES/Net). ELES wird seine Strukturen des Safeguardings in den kommenden Wochen prüfen und ggf. überarbeiten.

„Es ist für mich und das ELES-Team von größter Bedeutung, dass ELES für seine Stipendiat*innen ein sicherer Ort ist. Wir wissen um unsere Verantwortung, Machtmissbrauch und sexualisierte Übergriffe zu verhindern und zu ahnden und nehmen diese Verantwortung sehr ernst. Wir sind seit Freitag mit den Stipendiat*innen, Ehemaligen, Beiratsvorsitzenden, Vertrauensdozent*innen, Vereinsmitgliedern und den Mitarbeiter*innen von ELES im engen Austausch über die aktuellen Ereignisse. Stipendiat*innen und Ehemalige, die im Kontext von ELES unangemessenes Verhalten erlebt haben, bitten wir, sich zu melden“, erklärt Jo Frank, Geschäftsführer von ELES.

„Mit Irritation, Bestürzung und Verärgerung haben wir den Artikel in DIE WELT zur Kenntnis genommen. Es werden Vorwürfe gegenüber Rabbiner Walter Homolka formuliert, die einer ernsthaften Prüfung bedürfen. Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk nimmt den Kampf gegen sexualisierte Übergriffe und Machtmissbrauch in akademischen und künstlerischen Organisationen außerordentlich ernst. Wir als Beirat sind der Auffassung ausdrücklich und nachhaltig verpflichtet, dass entsprechende Vorfälle grundsätzlich ernst zu nehmen und umgehend aufzuklären sowie strukturell zu bekämpfen sind“, so Dr. Michal Or-Guil, Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky und Prof. Dr. Frederek Musall, Vorsitzende des ELES-Beirats.

Aktualisierung (10.05.2022)

Seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe haben mehrere Institutionen wie auch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland intensive Gespräche darüber geführt, wie Fälle sexualisierter Belästigung und Machtmissbrauch institutionsübergreifend untersucht und ausgeschlossen werden können. In Abstimmung und mit ausdrücklicher Unterstützung der Institutionen wird der Zentralrat zeitnah eine Anwaltskanzlei beauftragen, eine umfassende Prüfung der Vorwürfe durchzuführen.

 

Aktualisierung (19.5.2022)

Die Kölner Rechtsanwaltskanzlei Wollschläger wird im Auftrag des Zentralrats der Juden in Deutschland die im Raum stehenden Vorwürfe der sexualisierten Belästigung und des Machtmissbrauchs am Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam untersuchen. Darüber hinaus werden die Gutachter auch in folgenden Institutionen tätig werden: der Leo Baeck Stiftung, dem Zacharias Frankel Kolleg, dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, der Union Progressiver Juden und der Allgemeinen Rabbiner Konferenz. Die genannten Institutionen haben der Untersuchung ausdrücklich zugestimmt.

 

Die Kanzlei wird sowohl Verantwortungsträger, Mitarbeiter wie auch potenzielle Opfer oder andere Betroffene befragen. Die Anonymität der Aussagen bleibt gewahrt, wenn dies im Gespräch vereinbart wurde. Betroffene oder Zeugen können sich direkt bei der Kanzlei melden:

 

Tel.: 0152 / 59 63 90 83 (wochentags von 8 – 18 Uhr)

Mail: untersuchung@gw-strafrecht.de

 

Weitere Informationen zur Safeguarding-Reform des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks

 

Am 16. Mai 2022, 19 Uhr, diskutieren Erica Zingher (Journalistin), Lena Gorelik (Autorin) und Marlene Schönberger (MdB Bündnis90/DIE GRÜNEN) mit Dr. Maja Vataman (ELES) im Münchner Künstlerhaus (Lenbachplatz 8, 80333 München) über „Antislawismus, Antisemitismus und die Gegenwart des Krieges“. Das Gespräch wird zeitgleich auf der Facebookseite von ELES gestreamt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist weder für die Präsenzveranstaltung noch für den Livestream nötig.

INFOS ZUR VERANSTALTUNG:

Seit über zwei Monaten führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Millionen von Menschen sind auf der Flucht, Hunderttausende suchen in der Bundesrepublik Schutz. Sie kommen in ein Land, in dem der Blick auf Osteuropäer*innen von Vorurteilen geprägt ist und eine Aufarbeitung von antiosteuropäischem und antislawischem Rassismus kaum stattgefunden hat.

Der Krieg hält auch den jüdischen Gemeinden in Deutschland schonungslos einen Spiegel vor. Wurde jahrzehntelang nur von „den Russen“ als monolithischem Block gesprochen und der Auseinandersetzung mit der Diversität jüdischer Gemeinden ausgewichen, muss jetzt auf die Spannungen und Spaltungen in den Gemeinden reagiert werden. Auch in jüdischen Institutionen wurde versäumt, postsowjetische Stimmen anzuerkennen, ihre Marginalisierung zu bekämpfen und Differenzen zu akzeptieren. In diesen Auseinandersetzungen spiegelt sich der Antislawismus der Gesamtgesellschaft. Kann jetzt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit antislawischem Rassismus gelingen? Wie kann verhindert werden dass die unbürokratische Gestaltung der Zuwanderung von Juden*Jüdinnen aus der Ukraine und die Aufnahme vieler Frauen und Kinder als Wiedergutmachung empfunden wird, die eine ernste Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus im Land erschwert?

Unsere Gäste:
Erica Zingher hat Europäische Ethnologie und Gender Studies in Berlin sowie Osteuropastudien in Hamburg studiert. Thematisch beschäftigt sie sich insbesondere mit Demokratie und Zivilgesellschaft in Russland und Osteuropa. Journalistische Stationen unter anderem bei Spiegel Online und ZEIT Online. Heute arbeitet sie als Redakteurin für Gesellschaft und Medien bei der taz und als freie Podcasterin.

Lena Gorelik, geboren in Sankt Petersburg, kam 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Gorelik hat nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München Osteuropastudien studiert. Die Autorin und Essayistin wurde u. a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis und dem Förderpreis Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Gorelik schreibt Essays und Reportagen u. a. für DIE ZEIT und die Süddeutsche Zeitung. Ihr jüngster Roman „Wer wir sind“ erschien 2021 im Rowohlt Verlag.

Marlene Schönberger ist seit 2010 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bayerischen Landtag, von 2019 bis 2021 Vorsitzende des Vereins Queer in Niederbayern. Seit 2021 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestags. Ihre Themenschwerpunkte sind u. a. Verschwörungstheorien, Populismus, Antisemitismus und LGBTIQ+-Rechte.

Moderation:
Dr. Maja Vataman studierte Soziologie an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg und Public Policy an der Hertie School of Governance. Im Rahmen Ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit Identitätskonstruktionen von aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden jüdischen Jugendlichen. Seit 2021 leitet sie das Programm „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.

Eine Veranstaltung im Rahmen von „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“. Das Programm des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES) fördert den gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und für eine offene und plurale Gesellschaft.

 

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. sucht für seine Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin zum 01. Juli 2022 eine*n

Mitarbeiter*in (w/m/d) (Teilzeit 75%, TVöD Bund E10)

für die Veranstaltungsorganisation und Gremienarbeit.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.

Ihre Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen in einer Datei im pdf-Format (Einzeldateien und andere Dateiformate können leider nicht akzeptiert werden) senden Sie bitte per E-Mail bis zum 22. Mai 2022 an: jobs at eles-studienwerk punkt de

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich zwischen dem 13.-16.06.2022 statt.

Kontakt für Nachfragen: Annett Peschel, Leitung Verwaltung & Finanzen, peschel at eles-studienwerk punkt de.

Ausschreibung zum Download (pdf-Datei) hier.

Am 1. April 2022 hat ELES die 1000 Stipendiatin in die Förderung aufgenommen. rbbKultur hat das Jubiläum zum Anlass genommen, mit Jo Frank, Geschäftsführer von ELES, sowie den ehemaligen Stipendiat*innen Dr. Anastassia Pletoukhina und Jonas Fegert zu sprechen und das Begabtenförderungswerk vorzustellen:
 
„Obwohl eigentlich noch jung, ist ELES schon heute ein wichtiger Diskursraum und ein Netzwerk für junge jüdische Akademiker*innen mit ganz verschiedenen Profilen. (…) Jüdischkeit in aller Vielfalt zu fördern, dieses Konzept geht offensichtlich auf.“
 
Hier der Link zum Hören (ab Minute 4:41) des Beitrages von Kirsten Dietrich.
 
 

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