Jeden Freitag gehen aktuelle und ehemalige Stipendiat*innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks bei Radio Paradiso auf Sendung. In der Reihe „Schabbat Shalom“ stellen sie kurze Texte aus der jüdischen Tradition vor und interpretieren sie.

Am Freitag (17. September 2021) erklärte ELES-Stipendiat Maxim Olijnik, warum Religion nicht als Vorwand dienen sollte, sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen.

Die ganze Folge hier zum Nachhören.

Kurz vor der Bundestagswahl 2021 lud ELES Vertreter der fünf im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien zum Gespräch. Die Politiker beantworteten Fragen, darunter viele von ELES-Stipendiat*innen, zu jüdischem Leben in Deutschland, zu Antisemitismus, Sicherheit oder Erinnerungskultur und erläuterten ihre Visionen einer pluralen Gesellschaft. Die Interviews führte Jo Frank, Geschäftsführer von ELES.

Die Gespräche mit Dr. Karamba Diaby (SPD), Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen), Jan Korte (DIE LINKEN), Hermann Gröhe (CDU) und Dr. Volker Wissing (FDP) sind hier auf dem YouTube-Kanal von ELES abrufbar.

Die Interviewreihe „Nie wieder! Floskel oder Programm?“ ist eine Initiative des ELES-Aktionsprogramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“. Es fördert den gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und für eine offene und plurale Gesellschaft. Das Programm richtet sich an die Stipendiat*innen aller 13 Begabtenförderungswerke und die interessierte Öffentlichkeit und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

In der neuen Folge der Online-Shiurim-Reihe „Luach, Latkes, L’Chaim!“ spricht ELES-Rabbiner Max Feldhake über  die zehn ehrfurchtsvollen Tage, die Jamim Noraim. In dieser Zeit und bis zu Jom Kippur beschäftigen wir uns mit dem Thema der Teschuwa (Umkehr). Wie habe ich mich im Laufe des letzten Jahres verhalten? Habe ich vielleicht Freund*innen und Angehörige durch mein Tun verletzt?

Laut der rabbinischen Tradition sind wir in dieser Zeit verpflichtet, uns intensiv damit auseinanderzusetzen, wie wir uns im vergangenen Jahres verhalten haben. Aber nicht nur zu Jom Kippur, über das ganze Jahr hinweg ist es möglich, Teschuwa zu machen – wir müssen uns nur die Mühe machen.

Link zum YouTube-Beitrag hier.

Shana tova & gmar chatima tova!

Zur Reihe: Im Rahmen von „Luach, Latkes, L’Chaim!“ laden ELES-Expert*innen zu Shiurim ein. Es geht um Feiertage, um Gebete, Rituale, um große und kleine Fragen des jüdischen Lebens. Welche Antworten gibt das Judentum auf konkrete Lebenskrisen? Welche religiösen Texte und Traditionen spenden Trost bei Angst, Krankheit oder Einsamkeit? Wie feiern wir und mit wem? Und was bedeutet für uns Gemeinschaft?

Jeden Freitag gehen aktuelle und ehemalige Stipendiat*innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks bei Radio Paradiso auf Sendung. In der Reihe „Schabbat Shalom“ stellen sie kurze Texte aus der jüdischen Tradition vor und interpretieren sie.

Am Freitag (10. September 2021) sprach ELES-Stipendiatin Marie-Rachel Garal über Zorn und Barmherzigkeit.

Die ganze Folge hier zum Nachhören.

Jeden Freitag gehen aktuelle und ehemalige Stipendiat*innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks bei Radio Paradiso auf Sendung. In der Reihe „Schabbat Shalom“ stellen sie kurze Texte aus der jüdischen Tradition vor und interpretieren sie.

Am Freitag (03. September 2021) interpretierte ELES-Alumna Chawwah Grünberg ein Zitat von Martin Buber zum Thema Gesprächskultur.

Die ganze Folge hier zum Nachhören.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk ist Mitunterzeichnerin des Aufrufs „Die AfD ist KEINE Alternative bei der Bundestagswahl!“

„Am 26. September entscheidet sich, ob die AfD erneut im Deutschen Bundestag, dem Herzen unserer Demokratie, ihr Unwesen treiben kann. Eine Partei, in der Antisemiten und Rechtsextreme eine Heimat gefunden haben. Eine Partei, bei der der Verfassungsschutz aus gutem Grund genauer hinschaut. Eine Partei, in der Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit ihren Nährboden finden.

(…)

Wir, die unterzeichnenden jüdischen Verbände und Organisationen und die Jüdinnen und Juden in Deutschland sind so vielseitig wie dieses Land. Wir haben unterschiedliche Hintergründe, Lebensgeschichten und Muttersprachen. Wir vertreten verschiedene Einstellungen und politische Positionen. Wir sind geprägt von unterschiedlichen Lebensrealitäten. Was uns jedoch alle eint, ist unsere Überzeugung, dass die AfD eine Gefahr für unser Land ist.“

Hier der Aufruf jüdischer Organisationen und Verbände zur Bundestagswahl 2021: www.juden-afd.de

Bis zum 30. September 2021 können sich Interessierte online um ein Promotionsstipendium bewerben.

Formale Voraussetzungen (Auswahl):

👉 Wir fördern fachlich ausgewiesene jüdische Promovierende in allen Themenbereichen und allen Disziplinen (außer Medizin).
👉 Nichtjüdische Promovierende können sich mit Forschungsprojekten bewerben, die jüdische Themen zum Inhalt haben.
👉 Hervorragende akademische Leistungen.
👉 Gesellschaftliches Engagement (z. B. in jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen).
👉 Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland und – bei deutscher Staatsbürgerschaft – in einem EU-Mitgliedsstaat oder in der Schweiz.
👉 Die Promotion kann in begründeten Fällen auch an einer außereuropäischen Hochschule gefördert werden.
👉 Die Bewerbung sollte in der Anfangsphase der Erarbeitung der Dissertation erfolgen.
👉 Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2.

Die Förderung durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk setzt sich aus einer finanziellen und einer ideellen Förderung zusammen. Die finanzielle Förderung besteht aus einem monatlichen Stipendium und einer monatlichen Studienkostenpauschale bzw. einer Forschungskostenpauschale. Familien- und Kinderbetreuungszuschläge können zusätzlich gewährt werden. Die Stipendien müssen nicht zurückgezahlt werden.

Weitere Informationen hier auf unserer Webseite.

Kurz vor Rosh ha-Shana spricht Rabbiner Shaul Friberg im Online-Shiur über das jüdische Neujahrsfest. An diesem Tag ist nach mündlicher Überlieferung die Erschaffung der Welt abgeschlossen. Am „Tag des Gerichts“ blicken praktizierende Jüdinnen*Juden auf das vergangene Jahr zurück. Wie haben sie sich entwickelt, was ist besser gelungen als zuvor? An Rosh ha-Shana ist zudem Platz für die Vorfreude auf das neue Jahr. Das Schofar wird geblasen, süßer Honig und Äpfel gegessen. Rabbiner Friberg erklärt, was dieser Tag für Jüdinnen*Juden bedeutet, aber auch, warum das Fest für Nichtjüdinnen*Juden relevant sein kann.

Auf dem YouTube-Kanal von ELES kann das Video hier angesehen werden.

Im Rahmen der Reihe „Luach, Latkes, L’Chaim!“ laden ELES-Expert*innen zu Shiurim ein. Es geht um Feiertage, um Gebete, Rituale, um große und kleine Fragen des jüdischen Lebens. Welche Antworten gibt das Judentum auf konkrete Lebenskrisen? Welche religiösen Texte und Traditionen spenden Trost bei Angst, Krankheit oder Einsamkeit? Wie feiern wir und mit wem? Und was bedeutet für uns Gemeinschaft?

Ab sofort können sich Berliner Stipendiat*innen der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke für das Präsenz-Seminar des ELES-Aktionsprogramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ bewerben.

Termin:
05./07. Oktober 2021: Präsenz-Seminar Berlin
(Bewerbungsschluss: 20. September 2021)

Zum Programm:
Jedes Seminar ermöglicht 40 Stipendiat*innen aus einer Region die fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Antisemitismus. Das Seminar bietet einen sicheren Raum für Sensibilisierungstraining und Empowerment. Interessierte Stipendiat*innen werden dabei unterstützt, Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung einzutreten. Fach-Impulse, Workshops und Reflexionseinheiten, durchgeführt von anerkannten Expert*innen, lokalen Akteur*innen und unseren Kooperationspartner*innen, befähigen die Teilnehmer*innen, in ihrem sozialen Umfeld als antisemitismuskritische Multiplikator*innen zu agieren. World-Cafés und Diskussionsrunden in Kleingruppen ermöglichen eine Vertiefung der persönlichen, wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen sowie institutionellen Vernetzung, eine öffentliche Abendveranstaltung bezieht auch die interessierte Öffentlichkeit in die Debatten mit ein.

Weitere Infos zur Bewerbung hier.

Vergangene Woche fand der „Nie wieder!?“-Live Talk zum Thema „Christentum und Antisemitismus“ statt. Mit dabei war die Katholische Nachrichten Agentur und berichtete. Der Beitrag wurde u. a. vom katholischen Domradio veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.

„Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ ist ein Programm des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES). Es fördert den gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und für eine offene und plurale Gesellschaft. Zu diesem Zweck führen wir mehrtägige Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet durch. Die Veranstaltungen bestehen aus einem Seminar, welches sich an interessierte Stipendiat*innen der Begabtenförderungswerke richtet, sowie aus einem World-Café und einer Abendveranstaltung, welche zivilgesellschaftliche Akteur*innen und die interessierte Öffentlichkeit adressieren.

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