Kritische Erinnerungspolitiken damals wie heute – Podiumsdiskussion

Wer prägt, woran eine Stadt erinnert? Und wer muss dafür kämpfen?

Vom Frankfurter Auschwitz-Prozess über den Widerstand gegen Fassbinders Theaterstück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ bis zur Börneplatz-Debatte: Frankfurt steht für Auseinandersetzungen, die die Erinnerungskultur weit über die Stadt hinaus geprägt haben. Aufarbeitung und Erinnerung mussten dabei immer wieder erkämpft werden, häufig von Betroffenen und ihren Nachfahren.

Einladung zur Podiumsdiskussion

Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19 Uhr
Frankfurt am Main. Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Den Anmeldelink findet ihr hier.

Unter dem Titel „Frankfurt als Brennglas – Kritische Erinnerungspolitiken historisch wie heute“ sprechen wir über die Geschichte und Gegenwart dieser Debatten.

Mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, und Dr. Tom Uhlig, Hochschule RheinMain. Moderiert wird der Abend von Dr. Hannah Peaceman, ELES-Beiratsvorsitzende.

Im Anschluss laden wir zu einem koscheren Empfang und weiterem Austausch ein.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Eine Veranstaltung des ELES-Programms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus und für eine plurale Gesellschaft“ im Rahmen der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ der Amadeu Antonio Stiftung.

ÜBER ELES

Die im ELES gelebte Vielfalt bildet die heutige jüdische Gemeinschaft ab und ist somit für die Zukunft jüdischen Lebens in Europa wegweisend. Das Studienwerk ist ein Segen für die Bundesrepublik Deutschland.

Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Schirmherrin

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Studienstipendium ELES

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