Klarstellung zu einem Beitrag auf X am 09.10.2026 – Update
Mitglieder der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) verwehrten am 9. Oktober im Rahmen der Gedenkveranstaltung dem AfD-Politiker und Landtagsvizepräsidenten Hans-Thomas Tillschneider mit einer Menschenkette den Zugang zum Synagogengelände in Halle. Ein daraufhin auf X veröffentlichter Beitrag griff die JSUD wegen dieses Protests beim Gedenken an den rechtsterroristischen Anschlag von Halle 2019 an. Dabei wurde unter Berufung auf ein stipendiatisches Sprecheramt der Eindruck erweckt, für ELES zu sprechen.
Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk stellt hiermit klar, dass der Verfasser des Beitrags nicht von ELES autorisiert war. Stipendiatische Sprecherämter begründen kein Mandat für öffentliche Stellungnahmen in unserem Namen oder im Namen unserer Stipendiat*innen.
Wir schätzen die Zusammenarbeit mit der JSUD und ihren Einsatz für jüdisches Leben und gegen Rechtsextremismus.
ELES
steht für demokratische Meinungsvielfalt und gegen Menschenfeindlichkeit. Diese Haltung prägt unsere Bildungsarbeit und unsere Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen. Die Erfahrungen der Überlebenden und das Gedenken an die Opfer des Anschlags von Halle verdienen besonderen Respekt.

