Begrüßungstage für unsere neu aufgenommenen Stipendiat*innen
Vom 3. bis 6. Mai begrüßte das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk die neuen Stipendiat*innen in Berlin.
An vier gemeinsamen Tagen und in einem vielfältigen Programm konnten die neu aufgenommenen Stipendiat*innen die verschiedenen Bereiche und Angebote des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks kennenlernen und starteten gemeinsam in ihre Förderzeit beim Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk. Nach dem ersten Kennenlernen und der offiziellen Begrüßung durch ELES-Mentor Benny Fischer sowie dem ELES-Gesamtsprechenden und Stipendiaten Miksa wurde die Aufnahme in das Förderprogramm am Sonntagabend feierlich begangen. Eine inspirierende Festrede der ELES-Beiratsvorsitzenden und ELES-Ehemaligen Dr. Hannah Peaceman sowie musikalische Beiträge sorgten für eine besondere, festliche Atmosphäre.
Die folgenden Tage waren geprägt von intensiven Gesprächen, vielfältigen Perspektiven und gelebtem Austausch. Ein pluralistisch gestaltetes Morgenprogramm – mit egalitären, masorti und orthodoxen Shiurim ebenso wie säkularen Formaten – machte religiöse und weltanschauliche Vielfalt unmittelbar erlebbar. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf vielfältigen Workshops von Stipendiat*innen der Promotionsförderung, engagierten Gremienmitgliedern und ELES-Mentor*innen, zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen – von Nachhaltigkeit und jüdischer Aufklärung über Codeswitching, jüdischen Perspektiven auf Natur und Umwelt sowie Fragen staatlicher Verantwortung. So bot das Programm in seinem Workshopteil ein breites Spektrum von Themen zur Begabtenförderung und zu jüdischem Leben. Die Vernetzung der Neustipendiat*innen wurde unterstützt durch Kennenlernrunden und zahlreiche Gelegenheiten zu informellen Gesprächen. Beim geführten Austausch zu gesetzten Themen eigener jüdischer Identität kamen die Teilnehmer*innen miteinander ins Gespräch, formulierten eigene Einstellungen und lernten die Perspektiven der anderen kennen.
Ergänzt wurde das Programm durch den traditionellen ELES-Kinoabend bei dem zwei Kurzfilme der ELES-Ehemaligen und Regisseurin Mila Zhluktenko gezeigt wurden sowie eine lebendige Podiumsdiskussion zur pluralen Gesellschaft mit Darja Klingenberg von der Europa Universität Viadrina, Vincent Bababoutilabo von der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland und Mehmet Can vom Rütli Campus in Neukölln. Den kulturellen Rahmen rundeten gemeinsame Ausstellungsbesuche ab.
Die Begrüßungstage 2026 haben einmal mehr gezeigt, wie schnell aus ersten Begegnungen eine lebendige ELES-Gemeinschaft entstehen kann. So konnten Stipendiat*innen erfahren, wie innerhalb des Studienwerks neben den Referent*innen auch Ehemalige als Mentor*innen Verantwortung für die ideelle Förderung der neuen Jahrgänge übernehmen und wie viel Freude und Verbundenheit daraus entsteht, Teil des Studienwerks zu sein.
Unser herzlicher Dank gilt allen Referent*innen, Mitwirkenden und Teilnehmenden für ihr großes Engagement. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit unseren neuen Stipendiat*innen!
Feedback der Stipendiat*innen
Besonders die Vernetzung und das gegenseitige kennenlernen in den verschiedenen Runden hat die Stipendiat*innen begeistert. Willkommen dem neuen Jahrgang!

