Michael Thaidigsmann berichtet in der neuen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen (Nr. 47/20) unter dem Titel „Fehlt dem Rechtsstaat das Gespür für Antisemitismus?“ über den Live-Talk „Recht und Antisemitismus“.

Am 17. November 2020 diskutierten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D. und Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Ronen Steinke, Jurist, Autor und Journalist und Vladislava Zdesenko, Rechtsanwältin, ab 18 Uhr live auf Facebook. Jo Frank, Geschäftsführer von ELES, moderierte das Gespräch. Der ELES-Stipendiat Samuel K., der im November 2019 in Freiburg antisemitisch angegriffen wurde, erzählte in einem Einspielvideo von seinen Erfahrungen mit Polizei und Justiz.

Der Live-Talk kann ab sofort auf dem YouTube-Kanal von ELES angesehen werden. Hier der Link.

„Recht und Antisemitismus“ war eine Veranstaltung im Rahmen des ELES-Aktionsprogramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“.

Am 17. November 2020 diskutierten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D. und Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Ronen Steinke, Jurist, Autor und Journalist und Vladislava Zdesenko, Rechtsanwältin, ab 18 Uhr live auf Facebook. Jo Frank, Geschäftsführer von ELES, moderierte das Gespräch. Der ELES-Stipendiat Samuel K., der im November 2019 in Freiburg antisemitisch angegriffen wurde, erzählte in einem Einspielvideo von seinen Erfahrungen mit Polizei und Justiz.

Die Jüdische Allgemeine berichtet heute online über den ELES-Live-Talk zu „Recht und Antisemitismus“. Link zum Nachlesen.

„Recht und Antisemitismus“ war eine Veranstaltung im Rahmen des ELES-Aktionsprogramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“.

Antisemitismus ist in Deutschland allgegenwärtig und er ist tödlich. Dem Rechtsstaat und seinen Organen kommt beim Kampf gegen den Hass gegen Jüdinnen und Juden eine herausragende Rolle zu. Wenn Gerichte antisemitische Argumentationen nicht erkennen, Verfahren wegen Geringfügigkeit oder geringer Schuld eingestellt und Gerichte in einem Angriff auf eine Synagoge Kritik am Staat Israel erkennen, dann versagt der Rechtsstaat.

„Recht und Antisemitismus“ ist das Thema unseres nächsten Live-Talks. Am 17. November 2020 diskutieren wir mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D. und Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Ronen Steinke, Jurist, Autor und Journalist und Vladislava Zdesenko, Rechtsanwältin, ab 18 Uhr live auf Facebook. Moderation: Jo Frank. Der ELES-Stipendiat Samuel K., der im November 2019 in Freiburg antisemitisch angegriffen wurde, wird in einem Einspielvideo von seinen Erfahrungen mit Polizei und Justiz berichten.

Hier der Link zum Livestream.

Wir veröffentlichen die Debatte am 18. November 2020 auf unserem YouTube-Kanal. Dort finden Sie auch unsere letzten Live-Talks zu u. a. „Gender & Antisemitismus“ und „Antisemitismus im Netz“.

Der einstündige Live-Talk ist eine Veranstaltung im Rahmen des ELES-Aktionsprogramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“. Weitere Informationen: https://gemeinsam-gegen-antisemitismus.de/

 

Bayern2 stellte im Rahmen der Sendung „Theo.logik. Religion Inside“ jüdische Künstler*innen vor. Porträtiert wurden u. a. die Künstlerin und ELES-Alumna Liat Grayver sowie der Musiker und ELES-Stipendiat Ohad Stolarz. Hier der Link zum Nachhören (ab Minute 33:46).

 

„Ja, der Skeptizismus hat mich gepackt, aber nicht erst seit Ausbruch des Coronavirus.“ Die Regisseurin und ELES-Promotionsstipendiatin Sharon Ryba-Kahn im Porträt der Woche der Jüdische Allgemeinen über die Folgen der Pandemie für ihren Film „Displaced“ und die Kulturszene, Erwartungen an die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft und ihr neues Dokfilmprojekt „Liebe bis 120“.

Auf StipendiumPLUS stellen sich alle 13 Begabtenförderungswerke vor, die durch das Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. Die ELES-Stipendiatin und Gesamtsprecherin Anna Basina schreibt unter „Einblick des Monats“ über ihrer Förderung durch ELES:

„Das ELES profiliert sich als ein jüdisches Begabtenförderwerk, welches in Deutschland erstmalig nach der Shoah einen einzigartigen Ort für eine neue jüdische Intellektualität und für diverse jüdische religiöse und kulturelle Lebensentwürfe geschaffen hat. Besonders ist die bei ELES gelebte Praxis der authentischen Form jüdischer Lernkultur, die ihren Ursprung im konstruktiven Streitgespräch, dem sogenannten ‚Machloket‘, hat. Dieses praktizierte Begegnungskonzept hat mein Selbstporträt verändert, diverse Streit- und Bildungsgespräche, die ich glücklicherweise während meiner Förderzeit führen durfte, haben es um zahlreiche Farbnuancen bereichert. Daher kann ich all jenen, die die Erfahrung machen wollen, sich durch Begegnungen mit interessanten Menschen und neuen Perspektiven selber zu erkunden und zu prüfen, das ELES als Förderwerk wärmstens empfehlen.2

Hier der Link zum Nachlesen des ganzen Beitrags.

Foto: (C) Anna Basina

Sie können sich noch bis zum 1. Dezember 2020 für die Studienförderung durch ELES bewerben. Die Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Portal von ELES möglich.

Formale Voraussetzungen (Auswahl):

Weitere Informationen hier. Viel Erfolg!

Carmen Gräf, rbb kultur, berichtet über den Live-Talk mit Veronika Kracher, Marina Weisband, Paula Villa Braslavsky und Jo Frank. Hier der Link zum Nachhören des Beitrages.

Veronika Kracher, Soziologin und Incel-Expertin, Marina Weisband, Diplom-Psychologin und Expertin für digitale Partizipation und Bildung sowie Paula Villa Braslavsky, Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ELES-Vertrauensdozentin, diskutierten am 19. Oktober 2020 online über strukturelle Analogien zwischen Antisemitismus und Antifeminismus, soziale und psychologische Funktionen dieser reaktionären Gegenbewegungen für das (meist männliche) Individuum und die Frage nach neuen, weniger toxischen Heldenerzählungen.

Im Zuge der Diskussion und im Austausch mit den Zuschauer*innen wurde der Zusammenhang zwischen aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, dem Begehren nach Vereinfachung sowie dem Gedeihen von rechten Untergangsmythologien und autoritären Eigentlichkeitsdiskursen analysiert. Wer den Live-Talk verpasst hat, kann ihn hier auf dem YouTube-Kanal von ELES ansehen.

 

Veronika Kracher, Soziologin und Incel-Expertin, Marina Weisband, Diplom-Psychologin und Expertin für digitale Partizipation und Bildung sowie Paula Villa Braslavsky, Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ELES-Vertrauensdozentin, diskutierten am 19. Oktober 2020 im Rahmen des Live-Talks „Gender und Antisemitismus“ online über strukturelle Analogien zwischen Antisemitismus und Antifeminismus, soziale und psychologische Funktionen dieser reaktionären Gegenbewegungen für das (meist männliche) Individuum und die Frage nach neuen, weniger toxischen Heldenerzählungen.

Im Zuge der Diskussion und im Austausch mit den Zuschauer*innen wurde der Zusammenhang zwischen aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, dem Begehren nach Vereinfachung sowie dem Gedeihen von rechten Untergangsmythologien und autoritären Eigentlichkeitsdiskursen analysiert. Wer den Live-Talk verpasst hat, kann ihn jetzt hier auf dem YouTube-Kanal von ELES ansehen.

Der Live-Talk fand im Rahmen des Aktionsprogramms „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ statt und war Teil der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“  der Amadeu Antonio Stiftung.

Rabbiner Prof. Walter Homolka, Direktor von ELES, wurde vom Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke,  mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Aus der Meldung der Staatskanzlei:

„Rabbiner Prof. Walter Homolka gilt als jüdischer Visionär und hat mit seinem unermüdlichen Einsatz für jüdisches Leben, Lernen und Studieren sowie dem interreligiösen Dialog Potsdam zu einem führenden Zentrum jüdischer Bildungsarbeit gemacht. 1999 gründete er das Abraham Geiger Kolleg, das erste liberale Seminar zur Ausbildung von Rabbiner und Kantoren in Deutschland seit der Shoa. Er hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur das Geiger Kolleg zu einer international höchst angesehenen Bildungseinrichtung gemacht, sondern ein ganzes Ensemble von Stiftungen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen für Jüdische Studien entwickelt. 2006 gründete er die ‚Leo Baeck Foundation – Stiftung in Brandenburg‘. Es ist die größte Stiftung Deutschlands zur Förderung religiöser Vielfalt und zivilgesellschaftlichen Engagements im Judentum. 2013 wurde eine Forderung von Abraham Geiger verwirklicht und an der Universität Potsdam erstmals eine Jüdische Theologie im Rahmen einer staatlichen Universität etabliert.“

ELES gratuliert Rabbiner Prof. Walter Homolka sehr herzlich!

(C) Foto: Staatskanzlei, Volker Tanner

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