Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk sucht für seine Geschäftsstelle in Berlin zum 01.06.2018 eine_n

Sachbearbeiter_in in der Promovierendenförderung

(50 %, TVöD E10, befristet auf zwei Jahre, evtl. mit Option auf Verlängerung).

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begabtenförderungswerke. Seit seiner Gründung 2009 steht ELES für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.

Wir bieten: ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem abwechslungsreichen und dynamischen Arbeitsumfeld. Zu den Aufgaben gehört die administrative und organisatorische Unterstützung der Referent_innen der Promovierendenförderung u.a. bei Korrespondenz, Bewerbungs- und Auswahlprozessen, bei Verlängerungs- und Auslandsanträgen, der Datenbankpflege oder dem Berichtswesen.

Wir erwarten: eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung bzw. ein abgeschlossenes Bachelor-Studium, berufliche Erfahrung in ähnlicher Position, organisatorisches Geschick, gute Kommunikationsfähigkeit, versierten Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (Word, Excel, Datenbanken) und die Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse anzueignen; Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Engagement.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 23.04.2018 (Datum des Poststempels) schriftlich mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen beim

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. Postfach 21 03 20
10503 Berlin

Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen kann nur erfolgen, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist.

Die Auswahlgespräche erfolgen am 04.05.2018.

Bei Rückfragen können Sie sich an Dr. des David Kowalski wenden: kowalski@eles- studienwerk.de

Vom 5.-7. März 2018 fand das stipendiatische ELES-Kolleg „(Corporate) Social Responsibility, Nachhaltigkeit und Tikkun Olam – Wir gestalten die Zukunft!“ in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz statt.

Der Kommunikationsberater Michael Behrent führte in die Thematik ein und ELES-Alumna Dr. Nina Schießl ermöglichte den Stipendiat_innen einen interessanten und ausführlichen Einblick in nachhaltiges Bankenwesen. Die ELES-Stipendiat_innen Alissa Frenkel und Nika London hielten einen Workshop über Nachhaltigkeit im Alltag und diskutierten mit Dalia Grinfeld anschließend über berufliche und politische Aspekte der sozialen Verantwortung. Dagesh-Kurator Daniel Laufer sprach zu „Tikkun Olam aus religiöser Perspektive“.

Ekaterina Kats danken wir für ihre Initiative und die Mitarbeit an dem Kolleg!

Rosh Chodesh, der Monatsbeginn, steht für Kreativität, Erneuerung und Selbstreflexion.

Am 15. Februar 2018 findet um 9:30 Uhr morgens erstmals im Ernst Ludwig Ehrlich Haus, ein Rosh Chodesh Minyan mit anschließendem Frühstück statt. ELES-Stipendiat_innen sind herzlich eingeladen an dem Minyan teilzunehmen und gemeinsam mit der ELES-Geschäftsstelle den neuen Monat zu begrüßen!

Der Rosh Chodesh Minyan im Ernst Ludwig Ehrlich Haus ist ein musikalischer, instrumental begleiteter Minyan. Er wird von DAGESH-Kurator Daniel Laufer, ELES-Alumna Rachel de Boor und Musiker Alex Stolze geleitet.

Der Minyan startet um 9:30 Uhr, bitte findet Euch ab 9:15 Uhr im ELES-Haus ein. Anschließend wird es ein milchig koscheres Frühstück geben.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung.

Am 24. Januar 2018 wurde in Berlin das „1938Projekt“ des Leo Baeck Institutes (LBI) vorgestellt. ELES kooperiert mit dem LBI unter anderem im Rahmen der jährlich stattfindenden ELES-Auslandsakademie New York City und empfiehlt seinen Stipendiat_innen die Nutzung des bilingualen Online-Kalenders, der auf innovative Art an die dramatischen Ereignisse von vor 80 Jahren erinnert.

Der Online-Kalender ist unter www.projekt1938.org zu erreichen.

Für das Jahr 2018 plant das LBI eine Wanderausstellung und weitere Veranstaltungen des „1938Projekts“. Eine ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

Wir freuen uns sehr, dass heute unsere neu aufgesetzte Website www.eles-studienwerk.de online gegangen ist.
Wir haben in den vergangenen Monaten sehr intensiv daran gearbeitet, das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk in der ganzen Vielfalt seiner Unternehmungen darzustellen und sind mit dem Ergebnis sehr glücklich.

Die Website gibt einen Überblick über die diversen Fördermöglichkeiten und bündelt die Informationen zum Bewerbungsverfahren sowie zu den Ansprechpartner_innen unserer Geschäftsstelle.

Neben ausführlichen Informationen zur Geschichte des Studienwerks (aufbereitet in einer Zeitleiste) und zu unserem Namensgeber gibt es Neuigkeiten und aktuelle Impressionen von den Aktivitäten des Studienwerks zu entdecken – von den Praxiskollegs, der Ehemaligenarbeit, den Dialogperspektiven, Dagesh und vielem mehr.

Sicherlich werden sich an einigen Stellen kleine Fehler eingeschlichen haben. Sollten Sie Rechtschreib- oder Darstellungsfehler entdecken, dann melden Sie sich bitte bei unserer Öffentlichkeitsarbeit.

Konzeption der Website: Jonas Fegert und Robert Ziegelmann

Gestaltung: Dominik Ziller

Programmierung & Umsetzung: Alex v. Falkenhausen

Avi Feldman, ELES-Alumnus und Kurator, wurde mit der MINI/Goethe-Institut Curatorial Residency Ludlow 38 für das Kalenderjahr 2018 ausgezeichnet. Avi Feldmans Arbeit „WE INDICT!“ wird sich mit institutionellen Rassismus in Deutschland beschäftigen. Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk gratuliert Avi Feldman zu dieser schönen Anerkennung seiner Arbeit und freut sich auf einen Besuch von Ludlow 38 bei der ELES-Auslandsakademie New York 2018.

The Goethe-Institut New York is pleased to announce that Avi Feldman has been awarded the 2018 curatorial residency within its MINI/Goethe-Institut Curatorial Residencies Ludlow 38 program. Feldman has been living and working as a curator in Germany since 2009.

The curatorial residency, which includes a grant and the mandate to program Ludlow 38 for a full calendar year, was awarded by an international jury composed by Larissa Harris (Queens Museum of Art), Christian Rattemeyer (Museum of Modern Art), and Nicolaus Schafhausen (Kunsthalle Wien). Feldman’s proposal to devote his residency to exposing the pervasiveness of legal systems and his commitment to working with artists, scholars, and activists at the intersection of art and law was regarded as timely and necessary by the jury.

Feldman will organize his program under the framework of “The Agency for Legal Imagination” and will explore both existing and imagined relations between law and the visual arts in a variety of formats. The program will launch on February 8, 6–9pm with We Indict!, an exhibition about grassroots activism, social engagement, and creating alternatives to existing legal systems. Presented in collaboration with TRIBUNAL – Unraveling the NSU Complex, an initiative by hundreds of anti-racism activists in Germany, the exhibition unravels neo-Nazi terror and institutional racism in Germany by exposing the crimes and networks of the extreme rightwing organization known as National Socialist Underground (NSU). The exhibition will function as a counter-archive to the German legal system and will include images, videos, and documents collected by the Tribunal and created by Ulf Aminde, Spot the Silence, SPOTS Audiovisual Micro-Interventions, and Forensic Architecture.

Throughout 2018, the Agency for Legal Imagination will also host Fictive Witness, a series of lecture-performances initiated by Alex Strada and Tali Keren. The series opens on February 13, 7pm at the Goethe-Institut (30 Irving Place) with Kendall Thomas, co-founder and director of the Center for the Study of Law and Culture at Columbia Law School.

Further programming in 2018 will include The Art & Law Complex by Sergio Muñoz Sarmiento, a project focusing on legal and artistic education and practice. Tali Keren’s first solo exhibition in the US will deal with the entanglement between state, religion, and law. The artist’s research on Thomas Jefferson and Benjamin Franklin’s rejected 1776 design for the Great Seal of the United States will serve as a lens through which she explores Judeo-Christian ideology and its effect on immigration. In another US solo debut, Jonas Staal will install a site-specific architectural construction at Ludlow 38 examining the New World Summit, an organization prompting alternative justice through artistic and political activism founded by the artist in 2012.

Avi Feldman (born 1976, Montréal, Canada) is a curator and writer based in Tel Aviv, Berlin, and Dresden. Feldman holds a law degree and has been a member of the Israeli Bar since 2005. He is currently a PhD candidate in Practice in Curating at the Department of Art at the University of Reading in co-operation with the Postgraduate Programme in Curating at the Institute for Cultural Studies in the Arts, Department of Cultural Analysis, Zurich University of the Arts. Among his most recent curatorial projects are Omanut’s NeuLicht Festival for Video Art at Kunsthaus Zurich and KOSMOS Kulturhaus, Zurich (2017); Playing Hide and Law at tranzit, Bratislava (2017); and the exhibition, workshop, and performance series Motions for the Agenda at Artport Tel-Aviv (2017).

MINI/Goethe-Institut
Curatorial Residencies
Ludlow 38
38 Ludlow Street
New York, NY 10002
www.ludlow38.org

Thursday–Sunday, 1–6pm

Der ELES-Ehemalige Gildad Ben-Nun ist mit seinem Buch „Seeking Asylum in Israel: Refugees and the History of Migration Law“ Finalist des National Jewish Book Award 2017. ELES freut sich mit Gilad Ben-Nun über diese Auszeichnung.
Zur Begründung der Jury.

Am Wochenende des 30.-31. Dezember 2017 vertraten die Stipendiat_innen Alissa Frenkel, Yan Wissmann und Nika London das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk bei der Jahresversammlung der World Union of Jewish Students – WUJS in Jerusalem.

Bei Workshops zu Themen wie „Union Development“, „Campaigning“ und „Jewish Education“ konnten sich die Stipendiat_innen mit jüdischen Studierenden aus insgesamt 36 Ländern austauschen und hatten so die Gelegenheit mehr über die aktuelle Lage von Jüdinnen und Juden weltweit zu erfahren.

Die WUJS wurde 1924 gegründet. Ihr erster Präsident war Albert Einstein, zu dessen Stellvertretern neben dem ersten Präsidenten Israels Chaim Weizman und dem Dichter Chaim Nachman Bialik auch Sigmund Freud gehörte. Dieses Erbe tritt nun Avigayil Benstein an, die auf dem Kongress zur neuen Präsidentin gewählt wurde. בוט-לזמ – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Von Donnerstag, dem 30. November bis Sonntag, den 3. Dezember fanden die diesjährigen ELES-Begrüßungstage am Werbellinsee statt. Sie dienten dem Kennenlernen und dem Austausch zwischen den neuen Stipendiat_innen, dem StiRa, den Vertrauensdozent_innen und den Alumni und Alumnae. Nach der Begrüßung durch die Mitarbeiter_innen der ELES-Geschäftsstelle gingen die Studierenden und die Promovierenden – die erstmalig in diesem Rahmen feierlich in das Studienwerk aufgenommen wurden – getrennt in Klausur. Bei einem Filmabend wurden drei Kurzfilme von ELES-Stipendiat_innen gezeigt. Nach einem Gespräch mit dem Regisseur und ELES-Stipendiat Robert Schulzmann klang der erste Abend gemütlich aus.Die Promovierenden beschäftigten sich am Donnerstag mit dem Themenkomplex „Migration, Karriere, Promotion“. Es wurden in den folgenden Tagen diverse Promotionsthemen vorgestellt – von Neuropsychologie, über Politik, Philosophie und Musik bis zu Computersimulationen von Verbrennungsvorgängen.

Am Freitagmorgen begann das vielfältige religiöse Angebot. Neben einem orthodoxen und liberalen Shacharit wurde auch ein Rainbow-Shiur angeboten. Anschließend präsentierten Ehemalige Stipendiat_innen in sogenannten Limmudim für die Neustipendiat_innen inhaltliche Einblicke in ihre Interessens- und Tätigkeitsgebiete. Die Limmudim umfassten Seminare über Geschlechtsidentitätsdysphorie, Architektur und Bauingenieurwesen, Leihmutterschaft aus juristischer Perspektive, jüdische Philosophie und europäische jüdische Interessensvertretungen.

Der Austausch von neuen und alten ELESianer_innen wurde am Samstag fortgesetzt: Die neu aufgenommenen Stipendiat_innen konnten das Studienwerk in all seinen Facetten und mit all seinen Initiativen und Nebenprojekten kennenlernen. Dank des Engagements der Ehemaligen konnten auch am Samstag die Stipendiat_innen von spannenden Workshops profitieren.

Am Freitag und Samstag gab es ein pluralistisches Shabbatangebot mit liberalen, orthodoxen und musikalischen Minyanim und Shiurim. In einer Havdala am Feuer hießen die Stipendiat_innen gemeinsam die neue Woche willkommen und feierten anschließend mit Livemusik.

Am Sonntag verabschiedete sich nach einem musikalischen G-ttesdienst die Geschäftsstelle von den Teilnehmenden mit einem Rückblick auf vier intensive und lehrreiche Tage. Wir bedanken uns bei den stipendiatischen Helfer_innen, den Ehemaligen und bei den Vertrauensdozent_innen, für ihren Beitrag zum Gelingen der Begrüßungstage!

Nach den jüngsten antisemitischen Ausbrüchen in Deutschland kamen am Sonntag, den 17.12. in der B.Z. Stipendiat_innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks zu Wort. Einig sind sie sich darin, dass Judenfeindschaft in jeder Form entschlossener als bisher entgegengetreten werden muss. Dabei dürfe die notwendige Thematisierung von Antisemitismus in muslimischen Communities aber nicht zum Vorwand werden, um von antisemitischen und antimuslimischen Ressentiments in der Mehrheitsgesellschaft abzulenken. „Überraschend differenziert“ findet die B.Z. die Antworten der jungen Jüdinnen und Juden – wir hingegen haben von unseren Stipendiat_innen nichts anderes erwartet und danken ihnen herzlich für die Stellungnahmen!

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