Konferenz: Geteilte Erinnerung. Gedenken in der deutschen Gesellschaft – Erinnern in der jüdischen Gemeinschaft

Vom 1. bis 3. November 2017 fand die Konferenz der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland „Gedenken in der deutschen Gesellschaft – Erinnern in der jüdischen Gemeinschaft“ in Kooperation mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk statt.

Feierlich eröffnet wurde die Tagung im Frankfurter Römer mit Reden u.a. von Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, und von Dr. Mirjam Wenzel, der Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt.

Die eigentliche Konferenz fand im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt statt. Ein vom Studienwerk gestaltetes „Gespräch zwischen den Generationen“, in dessen Rahmen auch eine Vorstellung des ELES-Sammelbandes „Neues Judentum – altes Erinnern? Zeiträume des Gedenkens“ (Hentrich & Hentrich, 2017) stattfand, bildete den Konferenzauftakt. In Grußworten unterstrichen Daniel Botmann, Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Jo Frank, ELES-Geschäftsführer, die Bedeutung unterschiedlicher, auch durchaus kontrovers diskutierter Formen der intergenerationellen Erinnerung an die Shoah. Die unterschiedlichen Formen des Erinnerns wurden anschließend in einem von Manfred Levy, Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts, moderierten Gespräch vertieft. Daran nahmen auch die ELES-Referent_innen und Mitherausgeber_innen, PD Dr. Eva Lezzi und Dr. Dmitrij Belkin, sowie die ELES-Alumni, Hannah Peaceman und Oleg Pronitschew, teil.

Die Konferenz thematisierte Formen und Praktiken des Gedenkens sowohl aus innerjüdischer Perspektive als auch aus Sicht der Mehrheitsgesellschaft und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Diskurs über Erinnerung.

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