DAGESH. KunstLab ELES

Den Künstler_innen innerhalb der ELES-Stipendiat_innenschaft bietet DAGESH größere öffentliche Sichtbarkeit, eine bessere Vernetzung und intensive Zusammenarbeit. Die Sonderstipendien „Kreativzeit in Rheinsberg“ und „Schreibzeit in Buchen“ ermöglichen es ausgewählten Stipendiat_innen sich für einen Monat bzw. zwei Wochen ausschließlich ihrem künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. DAGESH bietet Möglichkeiten zur Vernetzung der Künstler_innen und zu Ausstellungen und öffentlichen Auftritten in nationalen und internationalen Kontexten. DAGESH veranstaltet u. a. jährlich ein Kunstkolleg sowie ein Theaterkolleg.

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin zeichnet DAGESH herausragende jüdische Nachwuchskünstler_innen mit dem DAGESH-Kunstpreis aus. Der erste DAGESH-Kunstpreis ging 2018 an die Bildende Künstlerin Liat Grayver, den Produktdesigner Yair Kira und den Komponisten Amir Shpilman für ihr gemeinsames Werk „Open, Closed, Open“. Die multimediale und partizipative Installation wurde im Sommer 2019 im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt.

Im Dezember 2019 fand in Kooperation von Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, DAGESH. KunstLAB ELES und Literaturhaus Berlin „Verquere Verortungen. Festival Jüdischer Literaturen“ statt. Im Fokus des von Eva Lezzi und Jo Frank kuratierten Festivals stand die Literatur zeitgenössischer jüdischer Autor_innen. Es nahmen rund 30 Autor_innen und Künstler_innen teil, darunter Dmitrij Kapitelman, Nele Pollatschek, Eva Menasse, Channah Trzebiner, Dani Levy, Max Czollek, Robert Schindel, Noam Brusilovsky, Tomer Gardi, Esther Dischereit, Adriana Altaras und Dana von Suffrin. Das Festival zeigte die Vielfalt gegenwärtiger jüdischer Literaturproduktion unterschiedlichster Genres – von Prosa, Lyrik, Hörspiel und Film. Parallel zum Festival wurden im Literaturhaus Berlin drei Installationen gezeigt: „Morphing Sounds“ von Ofri Lapid und Ben Osborn, „Hybride Kalligrafie“ von Ella Ponizovsky Bergelson und „Global Alphabet“ von Yuliana Gorkorov.

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Ansprechpartner

Geschäftsführung
Jo Frank
(030) 3199 8170-12

DAGESH. KunstLAB ELES
Julia Y. Alfandari
(030) 3199 8170-53

„Die Gründung von ELES hatte bereits etwas damit zu tun, wie dieses ‚Als-Jüdin-herumstehen wie eine von gestern‘ verändert werden könnte. Die Gründung des DAGESH. KunstLAB begründet im Kern etwas Selbstverständliches; nämlich Wissenschaft und Kunst zusammenzudenken.“

Prof. Esther Dischereit, Universität für angewandte Kunst Wien

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