Die ideelle Förderung des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks

Neben der finanziellen Absicherung hat ELES auch das Ziel, durch Maßnahmen ideeller Förderung jüdische Identität, Verantwortungsbewusstsein und Dialogfähigkeit seiner Stipendiaten zu stärken. Sie sollen ermutigt werden, die Zukunft mitzugestalten.

Die ideelle Förderung ist das Herzstück der Arbeit des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Sie setzt sich aus einem vielfältigen Bildungsprogramm und der Begleitung durch die Vertrauensdozenten und rabbinischen Studienleiter des Studienwerks zusammen.

Die jährlich stattfindenden interdisziplinären ELES-Kollegs bieten den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, sich mit internationalen Studierenden und Promovierenden fächerübergreifend auszutauschen und Themen der Gegenwart im Umfeld der eigenen religiösen Tradition zu reflektieren. Gastvorträge und Exkursionen ergänzen das Programm. Besonderer Höhepunkt ist eine jährlich stattfindende Auslandsakademie in Israel.

Ein geistliches Angebot für alle Denominationen ist ebenso Bestandteil der ELES-Kollegs wie die Mitgestaltung des Rahmenprogramms durch die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Während der Kollegs gibt es zudem die Möglichkeit für Gespräche mit den Referentinnen und Referenten, Vertreterinnen und Vertretern der Geschäftsstelle sowie der geistlichen Begleitung.

Das ideelle Förderprogramm des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks wird u.a. durch die Leo Baeck Foundation, die Jewish Agency for Israel, den Zentralrat der Juden in Deutschland, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, der Udo Keller Stiftung Forum Humanum und der Kira Prinzessin von Preußen Stiftung ermöglicht.