ELES-Praxiskolleg II – Die Hohen Feiertage: Rosch Haschana und Jom Kippur, Halberstadt, 14. – 17. September 2017

Kurz vor Rosch Haschana und Jom Kippur beschäftigten sich fünfzehn ELES-Stipendiat_innen im Rahmen des Praxiskollegs II in Halberstadt mit den beiden Hohen jüdischen Feiertagen. Deren Ursprung, Bedeutung und rituelle Umsetzung wurde von den rabbinischen Studienleitern, Jona Simon und Shaul Friberg, erklärt. In mehreren Themenblöcken wurde ein Überblick über den jüdischen Kalender vermittelt, wobei der Fokus auf den wichtigen Gebeten und Ritualen von Rosch Haschana und Jom Kippur, wie Kol Nidre, dem Shofarblasen oder Taschlich lag. Das Programm umfasste außerdem sämtliche liturgische Bestandteile des Shabbats: Kabbalat Shabbat, Shacharit und Havdala. Abwechselnd vermittelten die Rabbiner den Teilnehmenden dabei sowohl die orthodoxe als auch die liberale Gestaltung des G’ttesdienstes.

Zu einem besonderen Erlebnis für alle Teilnehmenden wurde das gemeinsame Kochen für den Shabbat. Nach einer lehrreichen und emotionalen Stadtführung durch Halberstadt und dem Besuch des Berend Lehmann Museums bereiteten die Teilnehmer_innen für das Shabbatessen gehackte Eier, Hering, frische Challot, Pescado en colorado, Tscholent (Chamin) und chassidischen Kugel vor. Zum Abschluss des Festmahls gab es Honiglekkach. Sowohl die Stadtführung als auch das Kochen für den Shabbat wurden organisiert und kompetent begleitet von Uri Faber von der Moses Mendelssohn Akademie.

Nach der Havdala versammelten sich die Gruppe in der Synagoge, um sich gemeinsam den israelischen Film „Ushpizin“ anzuschauen, dessen Handlung sich vor dem Hintergrund der Sukkotfeier entfaltet. Der abschließende Programmpunkt „Ask the Rabbis“ gab den Stipendiat_innen Raum für persönliche Fragen, Geschichten und Meinungsaustausch. Die Verbindung von Theorie und Praxis des Shabbat führte zu einer angenehmen und produktiven Lernatmosphäre, die sehr zum Gelingen des Praxiskollegs beitrug.

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